
Exakt 300 Wörter zum Nikolaus Drabble:
Halt. Hier stimmt doch etwas nicht? Das sind doch nur sechs Zwerge. Wo hat sich denn der siebente wieder versteckt, und wo zum Teufel ist Schneewittchen schon wieder. Sie hat sich bestimmt wieder in ihr Bettchen zum Schlafen gelegt. Hat sie sich ja auch verdient, nachdem sie für uns den ganzen Haushalt geputzt, vergiftete Äpfel nicht gegessen, hat. Sie hat sich ein wenig Schlaf verdient. Auch wir haben ganz schön gearbeitet. Die vielen Geschenke, die wir für das Weihnachtsfest für die Kinder gepackt haben. Das war ganz schön anstrengend. Also ein bissel Schlaf könnten wir doch auch gebrauchen. Aber die ganzen Pakete müssen ja auch noch zum Weihnachts Postamt gebracht werden. Ich werde doch gleich einmal den Schlitten anspannen, so daß ihn dann Wuffy zum Postamt ziehen kann. Jetzt noch die Pakete auf den Schlitten laden und ab geht die Post zu unserem Postamt an den „Drei Fichten“ im Märchenwald. Ich hoffe das Schneewittchen in der Zeit das Mittagessen macht, denn ich habe so richtigen bärenstarken Hunger. Für heute habe ich mir Milchreis mit Waldbeerenmus gewünscht. Das wird ein leckeres Essen. Da wir heute ja auch fleißig waren werden die Kinder in der Stadt sich freuen und wir sechs Zwerge freuen uns auf den Milchreis. Wo ist denn Purzelbaum schon wieder. Er wird doch nicht den leckeren Milchreis vergessen haben. Nicht das wir Purzelbaum mit in einem Paket verpackt haben? Er hätte sich doch bestimmt bemerkbar gemacht. Wo ist er nur? Habt ihr ihn vielleicht gesehen? Wo liegt er nur und schläft, oder ist er noch einmal in den Wald gegangen? Draußen wird es langsam schon dunkel und nichts ist von Purzelbaum zu sehen. Hauptsache ihm ist nichts passiert. Da höre ich gerade die Tür quietschen und wer kommt da hereinspaziert? Natürlich Purzelbaum, der voller Moos und Tannenzapfen ist. Feierabend!
Elfchen zum Sonntag:

„Gemütlichkeit
Durchzieht Wohnung
Wärme und Behaglichkeit
lässt mich die Weihnachtszeit
Erleben.“
Guten Morgen Welt,
es ist heute wieder Sonntag. Die verbleibenden Sonntage in diesem Jahr werden immer weniger. Also müssen wir sie so richtig genießen. Kaffee, Frühstück und Lebenszeit. Da war doch etwas? Ja, die sonntägliche Gemütlichkeit, den lieben Gott einmal den Sonntag zur Gestaltung überlassen, die gestressten Glieder einmal einfach ausstrecken und die Gemütlichkeit genießen. Sollte doch nicht so schwer fallen..
Einen ganz gemütlichen Sonntags Plausch habe ich mit Anke und auch mit meiner Schwester geführt. Draußen lacht die Sonne und macht auch das Wetter etwas gemütlicher. Ist ja auch das Wichtigste, die Sonntag Gemütlichkeit. Habe deshalb beschlossen, heute bleibt die Küche einmal kalt. Ich bin noch von gestern richtig satt. Also tut es heute auch einmal ein belegtes Brötchen und ein wenig Salat 🥗, oder vielleicht ein kleines kräftiges Gemüse Süppchen? Ich werde es mir schon ein bisschen gemütlich machen. Euch einen schönen 2.Advent…
Kleine Stadt am Sonntag Morgen
Das Wetter ist recht gut geraten.
Der Kirchturm träumt vom lieben Gott.
Die Stadt riecht ganz und gar nach Braten
und auch ein bißchen nach Kompott.
Am Sonntag darf man lange schlafen.
Die Gassen sind so gut wie leer.
Zwei alte Tanten, die sich trafen,
bestreiten rüstig den Verkehr.
Sie führen wieder mal die alten
Gespräche, denn das hält gesund.
Die Fenster gähnen sanft und halten
sich die Gardinen vor den Mund.
Der neue Herr Provisor lauert
auf sein gestärktes Oberhemd.
Er flucht, weil es so lange dauert.
Man merkt daran: Er ist hier fremd.
Er will den Gottesdienst besuchen,
denn das erheischt die Tradition.
Die Stadt ist klein. Man soll nicht fluchen,
Pauline bringt das Hemd ja schon!
Die Stunden machen kleine Schritte
und heben ihre Füße kaum.
Die Langeweile macht Visite.
Die Tanten flüstern über Dritte.
Und drüben, auf des Marktes Mitte,
schnarcht leise der Kastanienbaum.
Erich Kästner
Mein Mittagessen – Ein Gemüse Süppchen
Mit Möhrchen, Erbsen, Roten Zwiebeln, Cherry Tomaten und Putenhackfleisch, ungebunden.
