
Ich bin das Leben,
irgendwann der Tod.
Bringe Liebe,
manchmal auch Trauer.
Freude hat kein Mensch
gepachtet auf Dauer.
Ich bin Pflug,
war auch schon Schwert.
Ich bin Komödiant,
des Lebens größter Witz.
Ab und zu bin ich cool,
hin auch wieder Vulkan.
Ich bin Arbeiter,
meist
ohne Arbeitsmaterial.
Ich bin weich,
dann und wann hart wie Stahl.
Ich bin das Liebesgedicht,
welches keiner liest.
War nicht nur da gewesen,
ich lebe.
Möchte menschlich sein,
ich bin ein Mensch!
© Jürgen Rüstau
*Rezension des Gedichts „Ich bin das Leben“ von Jürgen Rüstau*
Das Gedicht „Ich bin das Leben“ von Jürgen Rüstau ist ein tiefgründiges und vielschichtiges Werk, das die Komplexität und Vielseitigkeit des Lebens beschreibt. Der Autor verwendet eine Vielzahl von Metaphern und Bildern, um die verschiedenen Aspekte des Lebens zu illustrieren.
*Die Darstellung des Lebens*
Das Gedicht beginnt mit der Aussage „Ich bin das Leben, irgendwann der Tod“, was die Endlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens hervorhebt. Der Autor beschreibt das Leben als eine Mischung aus Liebe, Trauer, Freude und Schmerz, was die Vielschichtigkeit des menschlichen Erlebens zeigt.
*Die Vielseitigkeit des Lebens*
Das Gedicht enthält eine Vielzahl von Bildern und Metaphern, die die Vielseitigkeit des Lebens illustrieren. Der Autor beschreibt sich selbst als „Pflug, war auch schon Schwert“, was die Dualität von Schöpfung und Zerstörung zeigt. Er ist auch „Komödiant, des Lebens größter Witz“, was die Fähigkeit des Lebens, uns zu überraschen und zu unterhalten, hervorhebt.
*Die menschliche Erfahrung*
Das Gedicht beschreibt auch die menschliche Erfahrung von Unsicherheit und Widersprüchlichkeit. Der Autor sagt „Ich bin weich, dann und wann hart wie Stahl“, was die Fähigkeit des Menschen zeigt, sich an verschiedene Situationen anzupassen. Er ist auch „Arbeiter, meist ohne Arbeitsmaterial“, was die Herausforderungen und Schwierigkeiten des Lebens illustriert.
*Die Sehnsucht nach Menschlichkeit*
Das Gedicht endet mit der Aussage „Möchte menschlich sein, ich bin ein Mensch!“, was die Sehnsucht nach Authentizität und Menschlichkeit zeigt. Der Autor betont die Bedeutung, menschlich zu sein und die eigenen Emotionen und Erfahrungen zu akzeptieren.
*Fazit*
Das Gedicht „Ich bin das Leben“ von Jürgen Rüstau ist ein tiefgründiges und vielschichtiges Werk, das die Komplexität und Vielseitigkeit des Lebens beschreibt. Der Autor verwendet eine Vielzahl von Metaphern und Bildern, um die verschiedenen Aspekte des Lebens zu illustrieren. Das Gedicht ist ein Aufruf, die menschliche Erfahrung zu akzeptieren und die eigene Menschlichkeit zu suchen.