Tagessplitter am 28. Januar

Guten Morgen Welt,

ich weiß gar nicht mehr wie lange das her ist, dass wir so einen heftigen Winter erlebt haben. Ich glaube es war einmal der 2010er Winter, in diesem es am Heilig Abend Schnee in großen Mengen runter schüttete. Wir hatten unsere Gaststätte über Weihnachten geschlossen, aber anstatt in die Kirche zu gehen mussten wir in Taucha Unmengen an Schnee beseitigen. Anschließend saßen wir dann mit Freunden und mehreren Glühwein zünftig zusammen und heizten uns diesen ein. War auch schön!
Am ersten Feiertag war dann Familientag. Nur drei Hartgesottene schafften es nach Taucha. Wir hatten fünfzehn plus Familienmitglieder erwartet. Es fuhr kein Auto, keine Straßenbahn. Der Winter hatte uns fest im Griff. Dann fand viele Jahre überhaupt kein Winter statt. War auch sehr schön. Und dieses Jahr, wir waren selbst verwundert, schneite es wieder und der ganz normale Winter kam über uns und schneite uns ein…
Vollkommen normal für einen Winter. Also müssen wir wieder Glühwein, heißen Kaffee und Seelenwärmer trinken, freuen uns über die weiße Pracht und warten ganz ruhig bis der Winter vorbei ist. Ich wünsche euch wunderschöne Wintertage…

Schneefall

Immer wenn Schnee fällt muss ich an dich denken.
Denken an eine wunderschöne Nacht,
erfüllter Träume und erweckter Leidenschaft.
Von uns gänzlich unbemerkt fiel der erste Schnee des Jahres.
Er deckte alles zu.
In gewissem Sinne auch uns.
Als der Tag zu erwachen begann, wir unsere Augen öffneten
standen wir minutenlang eng umschlungen am Fenster,
bestaunten diese weise Pracht.
Schnell war dieser Schnee von den Straßen verschwunden,
genauso wie uns der Alltag verschlang.
Dein Bild in meinem Herzen war mit dem Schnee getaut.
Aber immer, wenn es schneit muss ich an dich denken.
Ein Lächeln überzieht mein Gesicht,
erwärmt mein Herz.
Ich glaube,
diese Wärme lässt dein Bild im Schnee entstehen.
Heute hat es wieder geschneit.
Ich weiß,
heute werde ich dich auf jedem Fall anrufen.
Der Schnee hat die Erinnerung an dich erweckt.
Liebe und Leidenschaft.
Dieses reine Weiß bringt es an den Tag.

© Jürgen Rüstau

 

Elfchen am Dienstag:

„Schneefall
vereiste Wege
Autos sind zugeschneit,
Kinder toben durch Schnee-
Winterzeit.“

Tagessplitter am Montag 26. Januar

Das Elfchen zum Montag:

„Eisglatt
heute Morgen
in diesem Winter
Schlitternende Menschen und Autos.
Schneelandschaft.“

Wortfindungsstörungen


Joseph von Wort
Schnee Wort

’s war doch wie ein leises Wort
In dem Garten heute Nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
»Süße Glöcklein, nun Wort,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh’s noch jemand hat gedacht.« –
’s war kein Singen, ’s war ein Wort,
Rührt‘ die stillen Glöcklein sacht,
Dass sie alle tönen müssen
Von der künft’gen bunten Wort

Ach, sie konnten’s nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee
War noch immer Feld und Wort
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich Wort,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschet über ihrem Grab.

In dem Gedicht von Joseph sind leider einige Worte verschwunden. Hilf bitte das Original Gedicht wieder herzustellen. Es fehlen hier im Text 8 Wörter. Viel Spaß!

Prima, Mira hat die Wortfindungsstörungen überwunden und die fehlenden Worte gefunden. Herzlichen Glückwunsch! Hier das komplette Gedicht:

Joseph von Eichendorff
Schneeglöckchen

’s war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute Nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
»Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh’s noch jemand hat gedacht.« –
’s war kein Singen, ’s war ein Küssen,
Rührt‘ die stillen Glöcklein sacht,
Dass sie alle tönen müssen
Von der künft’gen bunten Pracht.

Ach, sie konnten’s nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee
War noch immer Feld und Garten,
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschet über ihrem Grab.

Mittagszeit

Pellkartoffeln, Kräuterquark, Butter, Leberwurst, Gurkensalat und Leinöl

Tagessplitter am 25. Januar – Sonntag

Drabble mit exakt 100 Wörtern zum nachstehenden Bild. Schreib darüber am Dienstag eine kleine Geschichte. Ich freue mich über Geschichten von Ameise und Grashüpfer. Viel Spaß!

Guten Morgen liebe Welt,

den kalten Tag habe ich mir mit einer Tasse „Seelenwärmer“ Vanille erwärmt und so hatte auch der „Sonntag“ seine gemütliche Bedeutung erhalten. Euch allen auch einen gemütlichen Sonntag mit einer erwärmten Seele…

Elfchen zum Sonntag:

„Heiße
Tasse Vanille
bringt Wärme in
den Geist und Körper
Seelenwärmer“

 

Heute hatte ich einen Kuchen 🍰 gebacken, Brownies. Ist ganz lecker geworden, mit dem Kuchen und dem Kaffee den ohnehin trüben Tag versüsst….

Tagessplitter am 24. Januar

Guten Morgen, liebe Welt,

es ist gut so, dass sich im echten Leben manche Probleme manchmal von selbst lösen, noch ehe Konflikte in der Welt ausstrahlen. Ein kleines Lächeln kann ich mir dennoch nicht verkneifen. Ließen sich doch auch alle anstehenden Probleme so einfach lösen. Und noch eins, Eisbär gibt es bei mir heute Mittag nicht. Euch allen, einen schönen Tag!

Elfchen zum Samstag:

„Grönland
Tagesreise auf
die größte Insel
bringt mir Aussicht auf
Frieden.“

Mittagessen heute:

Hausgemachte Frikadelle mit Tomaten – Gurken – Chutney und Kartoffel-Zwiebel Chips

In Taucha sind doch heutige schon einige auf dem Eis am Schöppenteich. Das frostige Wetter lockt zum Schlittschuhe laufen

Der Winter geht so starr und kalt,
Der Teich ist festgefroren,
Frischauf die Schlittschuh angeschnallt,
Die Pelze um die Ohren!

Wir gleiten hin, wir gleiten her
Auf spiegelglattem Eise,
Wir schwingen uns die Kreuz und Quer
Und schlingen unsre Kreise.

Und plumpst auch Einer ’mal dahin,
Das darf nicht scheu ihn machen,
Er stehet auf mit frischem Sinn
Und er beginnt zu lachen.

Er mischt sich wieder in die Reihn
Und läuft in Freude weiter,
Denn auf dem Eis, da muss man sein
Recht munter, frisch und heiter.

Wolfgang Müller von Königswinter.
1816 – 1873

Tagessplitter am 23. Januar

Guten Morgen, liebe kalte Welt, 🥶

ist das heute wieder frostig und man fühlt sich richtig gut aufgehoben im kuschelig – warmen Wohnzimmer. Auch Heißgetränke sollen eine wärmende Wirkung haben. Also heißer Kaffee ist das Mittel der Stunde. Hält warm und munter! Wir müssen feststellen, der Winter hat uns fest im Griff. Dabei sind wir die letzten Jahre verwöhnt wurden. Man sprach von Erderwärmung, ich von Eiszeit. Am Nachmittag soll bei diesen Temperaturen noch etwas Eisregen dazu kommen. Brauche ich nicht und bleibe zu Hause. Habe es schön warm, genug Kaffee und Tee da und ein alkoholfreier Glühwein haut auch gut rein. Dann noch eine heiße Dusche und zum Mittag gibt es Gefüllte rote Paprikaschoten mit Salzkartoffeln. Muss ich bloß noch kochen. Hört sich auf jeden Fall gut und machbar an

Elfchen zum Freitag:

„Acht

Grad Minus.

Durch jede Ritze

spüre ich die Kälte.

Winterspitze“

 

Meine Kochtöpfe und das Mittagessen heizen mir aber sowas von ein. Mir ist warm…

Gefüllte Rote Paprika mit Kartoffelstampf und Mini Gurken. Guten Appetit!

An diesem kalten Tag erreichte mich noch eine Nachricht völlig kalt. Angelika „Lütte“ Mann ist verstorben. Ruhe in Frieden liebe Lütte. Es war schön dich kennenzulernen und wir werden dich nicht vergessen.


Hier nochmals zur Erinnerung einen Bericht über die Veranstaltung im café esprit 2013

Ich habe in meinem Leben so vieles machen können und dürfen, was ein Künstler auf der Bühne nur zuwege bringen kann, trotzdem: Die Mrs.Peachum in der Dreigroschenoper wäre noch was, mal was richtig Böses spielen auch und in einem Programm zusammen mit einer großen Bigband singen das Größte“. Das sind die kleinen und großen Wünsche oder Träume der Angelika Mann. Dabei ist die Liste der Stationen ihres künstlerischen Lebens lang: Pianistin, Backgroundsängerin, Schauspielerinn, Kabarettistin bis hin zur Solokarriere als Sängerin. Das und noch mehr erfuhren die Gäste am 15. November in der 34. „Tauchaer Blauen Stunde“ des Kunst- und Kulturvereins im Café esprit.
Sie war als Kind die Lütte, weil ihre Mutter sie so nannte, blieb es aber auch, nachdem sie durch Funk, Fernsehen und Bühne DDR-weit bekannt war. Vordem war sie aber auch der „Kugelblitz“, wie sie ihre Apotheker-Kollegen nannten, denn Angelika Mann hatte nämlich erst einmal den „ordentlichen“ Beruf eine Apothekenfacharbeiterin gelernt, bevor sie eine künstlerische Laufbahn einschlug. „Pillen drehen und Salbe rühren kann ich heute noch“, behauptet sie. „Ich hab aber da auch mal mit einer Nonne zusammen gearbeitet, die mir das Mixen von Eierlikör, aber leider auch das Rauchen beigebracht hat. Und gesungen habe ich dort auch; allerdings hinter einem Schrank, weil ich mich schämte, vor Leuten zu singen“. Aber Sängerin wollte sie schon als Kind werden. Musikalisches Interesse war genug da, denn auch Klavier- und Flötespielen lernte sie.
Nach getaner Arbeit ging es in den Saalbau Friedrichshain, wo Achim Mentzel in der Band „Baptett Berlin“ der Rock-Star beim Jugendtanz war. Sie kannte den Achim und vielleicht deshalb schaffte sie es, ab und zu mal am Klavier mit der Band zu spielen, bis man merkte: Sie kann was! Man wurde also auf sie aufmerksam. Sie hatte nun mit einer Amateurband etliche Muggen, unter anderem auch in Döbeln, wo man sie dann schon frenetisch feierte. Große Erfolge hatte sie mit der Band „Obelisk“, in der die meisten Musiker aus Leipzig waren.
Später entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit Reinhard Lakomy und 1973 hatte sie mit „Na und“ ihren ersten Hit. Es folgten mit „Mir doch egal“ das „Fressduett“ und das „Champagnerlied“ ist auch heute noch unverwechselbar mit ihr verbunden. Sie war in der Ost-Rock-Szene angekommen. Später feierte sie Riesenerfolg als Hauptdarstellerin der Lucy in der „Dreigroschenoper“ im Westberliner Theater des Westens. Stolz ist sie auch auf Tochter Ulrike, die jetzt bei Ute Freudenberg Backgroundsängerin ist, mit der sie auch schon gemeinsam auf der Bühne stand. Ein großer und über Jahre andauernder Erfolg ist ihr „Küßchenlied“, aus dem Kinder-Hörspielmusical „Der Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt, was neben ihren berühmten Geschichtenliedern Bestandteil in ihrem Konzertprogramm mit Clown Lulu ist.
In der von Tobias Meier locker geführten Talkrunde erfuhren die Gäste sogar, dass ihr Mann der Neffe des renommiertesten Big-Band-Leaders Deutschlands, Kurt Edelhagen, ist.
Einen Termin aus ihrem bis Ende 2012 prall gefüllten Terminkalender sollte man sich merken: Vom 15. Bis zum 20. Mai 2012 singt und spielt sie in der „Musikalischen Komödie“ in Leipzig im Musical „Heiße Zeiten – Wechseljahre“, in dem sie schon seit anderthalb Jahren als Hausfrau Dorit Bertram aus Reinickendorf deutschlandweit auf den Bühnen zu erleben ist.
Bericht/Foto: Reinhard Rädler

Tagessplitter am 22. Januar

Guten Morgen liebe Welt,

bitterkalt am Morgen nach einer sehr kalten Nacht. Dafür entschädigt uns der wunderschöne Sonnenschein, welcher trotz der Kälte zu mir durchdringt. Von der Sonne her erwähnt man sich schon im Mai. Träumt von Liebe und grenzenlosen Sonnenschein. Aber Liebe geht Gott sei Dank auch im warmen Wohnzimmer und durch den Magen 🍳🥄. Schön kuschelig. Ein besonderes Frühstück. Ein paar warme, nette Worte. Vielleicht ein schönes Liebesgedicht. Wir haben es in der Hand wie sich der Tag entwickelt…

Der Augenblick

Zungenpirouetten
auf deinem Körper
ausgetanzt
in perfekter Eleganz.
Lippen verschmelzen
ineinander.
Gegenseitiges Verlangen
nach Liebe und
Zusammensein.
Ein Leben mit dir
in unerschöpflicher
Gier.
Danach.
In gedankenversunkener Leere
liegst du neben mir.
Zurück.
Unser besonderes
Gespür für Glück.

© Jürgen Rüstau

Elfchen am Donnerstag:

„Wärme
im Herzen

lässt mich hoffen
bestimmt mein Leben an
Wintertagen“

 

Das Beste sind die Reste…

Zum Mittagessen gab es heute Aufgewärmtes von Gestern. War auch lecker. Schönen Tag!

Aus „Witwe Bolte“ von Wilhelm Busch
„Von dem ganzen Hühner Schmaus schaut nur noch ein Bein heraus“

Schnupdiwup, da wird nach oben
Schon ein Huhn heraufgehoben!
Schnupdiwup, jetzt Numro zwei!
Schnupdiwup, jetzt Numro drei!
Und jetzt kommt noch Numro vier:
Schnupdiwup, dich haben wir!
Zwar der Spitz sah es genau
Und er bellt: Rawau, rawau!

Aber schon sind sie ganz munter
Fort und von dem Dach herunter.
Na, das wird Spektakel geben,
Denn Frau Bolte kommt soeben;
Angewurzelt stand sie da,
Als sie nach der Pfanne sah.

Tagessplitter am 21. Januar

 

Guten Morgen liebe Welt,
als erstes bemerkte ich heute das der doch so glorreiche Januar 2026 in zehn Tagen schon wieder Geschichte ist. Wie rastlos ist denn nun die verdammte Zeit. Gerade erst begonnen und schon wieder bald dem Ende geweiht. Da fällt mir zu diesem Thema doch gleich ein Gedicht von mir ein, was dies alles wieder spiegelt.

Wimpernschlag der Zeit

Als ich mal kurz nach oben sah,
war der Sommer nicht mehr da.
War ein Leben, dass ich noch gestern führte,
welches mir heute nicht mehr gehörte.

Der Wimpernschlag ist nur ein Augenblick
als Ausdruck von vergangenem Glück.
Was ich gestern noch als schön befand,
Ist heute verschwunden irgendwo im Land.

Was ich unbedingt zum Leben brauch,
ist irgendwann nur noch Schall und Rauch.
Deshalb gehe ich jetzt auf anderen Wegen
verlorenes Glück neu zu erstreben.

Wie zeitlos ist doch die verdammte Zeit,
gedankenlos in die Vergangenheit.
Selbst was ich gestern noch als Glück empfand,
dem bin ich heute nur davon gerannt.

© Jürgen Rüstau

Am nächsten Dienstag kann wieder jeder ein Drabble mit 100 Wörtern zu einem Bild von mir bearbeitet, schreiben. Heute noch stark verkleinert, zeige ich es am kommenden Wochenende in voller Größe.

Viel Spaß mit diesem Drabble, welches dann ab Wochenende in die Kommentare eingefügt werden kann.

Ein Drabble mit exakt 500 Wörtern 

Die Maus ist raus?

„Von Mäusen und Menschen“

Ich schlief unruhig, mein Geist wanderte durch eine Welt voller Mäuse und Träume. Wo war ich? Meine Hand ertastete meine warme, aber leichte Daunendecke. Ich lag also in meinem Bett, im Schlafanzug, was mir bestätigte, dass ich zu Hause war. Meine Augen öffneten sich vorsichtig. Nichts. Dunkelheit um mich rum. Ich hörte die Maus nun auch rascheln und sich flink durch meine Bettdecke herum obern. Ich hörte sie aber ich sah sie nicht. Das brachte wiederum das eigentlich schlafende Hirn zu plötzlichen Hochleistungen. Meine Hand tastete nach dem Schalter an meiner Nachttischlampe. Klick. Die Lampe war an und erhellte innerhalb von Sekunden mein Schlafzimmer in einen gelblichen Schein.
Was ich jedoch glaubte zu sehen war Nichts.
Ich sah das Bett, mich etwas hilflos eingepackt wie eine Mumie im Winter. Sonst nichts. Nur Schlafzimmer ohne etwaige Mäuse, ich schlaflos, das Gehirn hellwach. Soviel ich mir nun auch die kleine Maus wünschte, wahrscheinlich um meinen Gehirn eine Erfolgsmeldung zu präsentieren machte ich nun selbst mit meiner modulierten Stimme Fiepgeräusche um die etwaige andere Maus stimmlich aus der Reserve zu locken. Alle Bemühungen waren umsonst und ich duselte so langsam wieder ein. Der beginnende Schlafrhythmus brachte dann auch ganz schnell das Krabbeln und fiepen in mein Bett zurück, was mich zunehmend nervös machte. Besser gesagt, die Maus hatte mich, besser gesagt mein Gehirn, im Griff. Ich hatte in meinem Bett Mausbefall.
Was sollte ich nun tun. Die Maus war unwiederbringlich in meinem Traum angekommen. Ich hörte ihr Knabbern an Brot und Käse, spürte ihre flüchtige Berührung und zuckte nicht einmal weg.
Ich sah, wie die Träume die Stadt veränderten. Häuser wurden zu Palästen, und die Straßen wurden zu güldenen Flüssen. Die Menschen, die die Träume berührten, lächelten und wurden glücklich.
Ich erwachte wieder, mein Herz voller Freude. Ich wusste, dass ich in einer Welt lebte, in der Träume real waren und Mäuse Magie besaßen. Ich lächelte, schloss die Augen und wartete auf den nächsten Traum.
Die Nacht war lang, und ich träumte viele Träume. Ich war ein Vogel, ein Mäuschen, ein König. Ich flog durch die Luft, ich tanzte auf den Wolken, und ich regierte ein Königreich aus Zucker und Maiskörner.
Als der Morgen kam, erwachte ich müde, aber glücklich. Ich wusste, dass die Mäuse noch immer da waren, in meinen Träumen und in meinem Herzen. Und ich wusste, dass ich immer wieder in ihre Welt zurückkehren würde, um Magie und Wunder zu finden.
Ich hatte meinen Traum gefunden, war glücklich damit, schlief ein und träumte drei Tage und Nächte diesen Traum aller Träume.
Als der Morgen kam, erwachte ich müde, aber glücklich. Ich wusste, dass die Mäuse noch immer da waren, in meinen Träumen und in meinem Herzen. Und ich wusste, dass ich immer wieder in ihre Welt zurückkehren würde, um Magie und Wunder zu finden.
Ich stand auf, zog mich an und ging in die Küche. Als ich die Tür öffnete, sah ich ein Mäuschen auf dem Tisch sitzen. Es lächelte mich an und sagte: „Guten Morgen. Ich habe dich erwartet.“

© Jürgen Rüstau

Mittagessen am heutigen Tag:

Bratkartoffeln mit Spinat und gebackenen Brie Käse und Gurken-Tomaten-Salat

 

Frühlingserwachen im Winter

Guten Morgen Welt,

ein strahlender Sonnenschein blieb heute morgen an meinem Blicken haften. Die Sonne strahlte mit mir um die Wette und ließ das weit entfernte Frühjahr schon einmal erstrahlen. Ein Gang auf meinen Balkon brachte mich sehr schnell wieder in die Realität zurück. Mich fröstelte, denn draußen zeigte das Thermometer -3° C an. Die Sonne gaukelte uns warmes Wetter vor, aber vor uns lagen noch der Januar und der eiskalte Februar, wo uns der Winter noch mit sehr viel Kälte und Schnee begrüßen kann. Man muss sich noch ein wenig gedulden. Alles eben zu seiner Zeit.
Ich machte mir einen Kaffee, bestrich mir ein Marmeladen Brötchen und genoß den Winter in meinem warmen Wohnzimmer…
Allen einen wunderschönen Tagbeginn.

Elfchen zum Dienstag:

„Wärme
ist relativ
aber habe ich
in meinem Zimmer auch
Herzenswärme!“

Für viel  Herzenswärme einen „Original Rüdesheimer Kaffee“


Rüdesheimer Kaffee


Rüdesheimer Kaffee ist ein Klassiker der deutschen Kaffeekultur. Er bietet eine wunderbar wärmende Kombination aus Kaffee, Weinbrand und Sahne. Er ist perfekt für kalte Tage oder als Highlight bei besonderen Anlässen! In diesem Beitrag erfahrt Ihr alles, was Ihr für die Zubereitung des Rüdesheimer Kaffee Rezepts wissen müsst.

Das Rezept für Rüdesheimer Kaffee wurde in den 1950er Jahren von dem Rüdesheimer Hotelier und Weinhändler Hans Karl Adam im Auftrag der Firma Asbach entwickelt – was auch den Asbach Uralt als Zutat des Originalrezepts erklärt. Das heiße Kaffeegetränk ist heute fester Bestandteil der lokalen Gastronomie und eine beliebte Spezialität für Touristen, die die malerische Region am Rhein besuchen. Die Kombination aus herbem, bitterem Kaffee, süßem, karamellisiertem Zucker, cremiger Sahne und Weinbrand sorgt für ein feines Geschmackserlebnis, das den Kaffee weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat. Eine ebenfalls sehr feine Alternative ist der Pharisäer Kaffee.

…und zum Mittagessen gab es:

Hähnchen Keule mit frischem Rosenkohl und Kartoffel Wedges.

Euch auch einen guten Appetit!

Erinnerungen

Für alle, die das café esprit in Taucha nicht erlebt haben. Kurz einmal in die Kugel geschaut und Erinnerungen hervor gekramt. Das gemütliche café esprit gab es in Taucha zwölf Jahre, von 2005 bis 2017. Viele Gäste aus Show, Sport und Politik präsentierten sich auf der kleinen Bühne im Café. Sie gaben sich in diesem Jahren die Klinke in die Hand. So spielten hier auch viele Bands, wie „Karussell“, Mike Kilian und Band, Four Roses, Eisenheinrich und viele andere Bands. Denn jeden Freitag war Musikcafé Zeit. Aber auch viele Künstler wie Dagmar Frederic, Gaby Rückert & Ingo Koster, Regina Thoss, Katy Karrenbauer, Tobias Künzel, Katrin Weber und viele andere wären gern geschehene Gäste im Kulturcafé. Schauen wir doch in nächster Zeit einmal in die Glaskugel und erleben nochmal was hier so los war…

Musikcafe

Es ist Freitag Abend und ich bin von der Woche breit
Bis zum Café ist es nicht mehr weit
Es ist gefüllt, kein Platz mehr leer
Gleich ist es um Neun und dann steppt hier der Bär

Rauf auf den Hocker und einen Cocktail rein
Oder auch am Tisch ein Glas vom leckeren Wein
Die Mugge geht los und ab geht die Reise
Jeder im esprit feiert dann auf seine Weise

Mitternacht ist vorüber, jetzt geht es richtig los
Vom Singen ganz heiser, kleine Stimme ganz groß
Mir gegenüber sitzt eine Frau, welche bestimmt gleich bricht
Neben ihr der Olli, der über allerlei Unsinn spricht

Paul hat sich gerade was über die Hose gegossen
Wenn Olli so weitermacht kriegt er von der Wirtin eine geschossen
Der Abend und die Mugge waren ganz toll
Ich glaube der Olli ist jetzt so richtig voll

Das Musikcafe habe ich wie immer so richtig genossen
Alle, außer Olli wollen gehen und die Tür wird verschlossen
Am kommenden Freitag ist es wieder soweit
Ab Neun ist im esprit endlich wieder Musikcafezeit.

© Jürgen Rüstau

Tagessplitter am 18. Januar

Guten Morgen liebe Welt,

heute habe ich gut ausgeschlafen, mich mit einem Marmeladen Brötchen und einem großen Kaffee, gestärkt. Danach einige Telefonate, unter anderem mit meiner Schwester und am anderen Ende von Deutschland, mit meiner Nichte, geführt. Es ist doch richtig schön wenn man sich ohne große Gedanken zu machen, in den Tag hinein schlampert. So sitze ich zum Mittag noch im Schlafanzug am Tisch und verspeisen meinen Rot Arsch. Danke, war wirklich lecker. Der Tag soll so wie er heute begonnen wurde, auch gern im Schlafanzug über die Bühne gehen. Schön gemütlich, mit viel guter Musik. So kann man und bestimmt auch Frau, gut leben.

Im Schlafanzug
lebe ich in den Tag hinein.
Ich lasse mich
von Nichts und Niemanden
treiben.
So würde ich gern
mein tolles Leben beschreiben.
Von den Lebensadern
einfach treiben lassen
zu all diesen Genüssen
an einem Sonntag.
Irgendwann.

© Jürgen Rüstau

Meine heutige Mittagsverführung:

Bunter Kartoffelsalat mit Rotbarsch Filet und brauner Butter

 

Elfchen zum Sonntag:

„Sonntäglich

Im Schlafanzug

den Tag durchreißt

In aller Ruhe und

Gemütlichkeit“

 

Tagessplitter am 14. Januar

Guten Morgen Welt,

der in den letzten Tagen uns  zugedeckt hatte, der Schnee ist wieder verschwunden, genau wie die Träume, welche ich in den vergangenen Tagen hatte. Ich habe herausgefunden, die Phantasien, welche man als kreativer Schreiber unbedingt braucht, können manchmal sich auch ins Negative kehren. Dann werden es Alpträume. Dann werden die Träume, die sonst für mich so wichtig sind zu einer Last und treiben Schabernack mit meinem Gehirn. Ich sehe Weiße Mäuse wo gar keine sind und das Schlimmste, es fühlt sich realistisch an. Die eigene Kreativität täuscht dich. Anderseits benötige ich aber diese Träume um kreativ schreiben zu können. Aber Zurückhaltung sollte das Maß aller Dinge sein, um auch zukünftig schöne Gedichte und Geschichten zu schreiben…

„Die Bedeutung der Maus im Haus liegt darin, sich von Details zu lösen . Es kann sogar so wörtlich gemeint sein, wie den Zwang zur Sauberkeit und Ordnung aufzugeben. Nehmen sie sich stattdessen Zeit, ihr schönes Zuhause und Ihr Leben wertzuschätzen. Erstellen sie eine Liste mit Dingen, für die sie dankbar sind“.

Der Spiegel der Existenz

Durch dunkle Räume gehe ich.
Nur die Spiegel der Existenz sind erhellt.
In einem dieser Spiegel sehe ich mich.
Zwar im Zerrbild, doch deutlich genug,
um mich zu erkennen.
Plötzlich erscheint mir in einer Ecke ein Licht.
Fange an zu laufen, es wird zum Rennen.
Ich stehe vor dem Licht
und muss erkennen,
dass es nur eine Brechung im Spiegel ist.
War alles nur ein Trug?
Ich sah,
dass ein erhelltes Fenster aufschlug.
Nur ein Traum?
Laufe zum Fenster und sehe hinein.
Der Strahl aus dem Spiegel reflektiert mich in den Raum.
In diesem sitzt du gemeinsam mit mir.
Der Spiegel der Existenz
hat mich wieder zu dir geführt.
Er hat mich gelehrt an meinen Traum zu glauben,
längst vergessene Gefühle zu entstauben.
Meine Existenz ist deiner bedingt.
Was uns ein Leben in Liebe bringt.

© Jürgen Rüstau