Tagessplitter am 6. März

Guten Morgen Welt,

ein kleines Bonbon erregt heute meine Aufmerksamkeit. Es ist zuckerfrei und doch so süß, gefüllt mit Vitamin Shot, sagt der Hersteller. Und es enthält zehn Vitamine. Es enthält ausgewählte Vitamine für mein Immunsystem. Vier solcher Bonbons tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. 14 Stück sind in der Tüte, und daß für schlappe 10,19 Euro Ich bin begeistert, denn mit dem Kauf einer solchen Bonbon-Tüte gebe ich finanziell nur einen Bruchteil aus, welchen ich für Frischobst im Supermarkt ausgeben müsste. Und Obst, ist wie alles im Supermarkt, sehr teuer. Also ist das jetzt die Lösung. Vier Bonbons benötige ich für den gesunden Tag. So mache ich mir einen fruchtigen und schönen Tag. Ich lutsche mich sozusagen durch den letzten Arbeitstag der Woche mit einem fruchtigen Film auf der Zunge. Ich lebe ja so gesund. Dank Em – eukal und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Mein Gedicht des Tages:

Familie

Ich liebe schöne Geschichten,
auch meine Familie.
Habe mehrere Nichten,
und keine Immobilie.

Stehe täglich auf kurz nach Sechs.
Im Alter braucht man weniger Schlaf.
Schade, reimt sich nicht.
Dafür hat man im Alter die Gicht.

Auch habe ich eine Frau.
Im Schlaf tut sie viel reden.
Sie ist so schön wie Morgentau,
mit ihr lässt es sich gut leben.

Ich habe bildhübsche Kinder.
Sie wohnen in der Nähe von Hannover.
Habe ein Auto mit vier Zylinder.
Am Ende gesagt bin ich kein Doofer.

© Jürgen Rüstau

Heute Mal etwas ganz klassisches und einfaches zum Mittagessen:
Hausgemachter Bunter Kartoffelsalat mit Eberswalder Bockwurst und Salatgarnitur

Tagessplitter am 5. März

Guten Morgen liebe Welt,

gut gefrühstückt mit Kaffee und einem Hackepeterbrötchen (was für ein Wort🤣und so ungesund!) mit einem Strahlen auf die Welt geblickt. Die Welt strahlt mit der Sonne um die Wette zurück. Mit dem Wetter kann man so richtig zufrieden sein. Hier im großen Leipzig denke ich oft gern an die Kleinstadt Taucha zurück. Hier war ich viele Jahre glücklich, hatte sehr viel Kultur organisiert. Man denke nur an die vielen Nachtwächter Rundgänge oder an die Kulttouren durch die hübsche Stadt, auch an die Freunde, die mitgemacht haben und heute nicht mehr leben. Wie mein Freund, der Nachtwächter Jürgen „Ulli“ Ullrich. Mit ihm haben wir unendlich viele Touren zu Fuß und mit Bussen durch Taucha und dessen Umgebung unternommen. Viele Touren endeten mit einem kleinen Imbiss im Kulturcafé esprit. An alle, wie die Mitglieder unseres Vereins „KuKuTa“ möchte ich heute denken, an die vielen Autoren, an den Taucher Bürgermeister Tobias Meier, an Frauen, welche Geschichten am Spinnrad erzählten, an die vielen Helfer welche das kulturelle Leben in Taucha lebenswert und reicher machten. Danke dafür!

Taucha bei Leipzig, St. Moritz Kirche und Seidemannhaus

Mittendrin

Mittelalterliche enge Gassen
Bin auf Spurensuche
Will meine Seele baumeln lassen
Erzähle nur du alte Buche
Die du stehst am Turm der Zeit
Geist gehüllt im weißen Tuche
Zur Erinnerung bereit
Alte Häuser, alte Mauern
Mittendrin die Bürgersleut
Auf dem Felde rackern Bauern.
Kopfsteinpflaster in den Straßen
Trägt mich träumend durch die Stadt
Hufgeräusche die man hört, verhallen dort
Pferde ruhig auf den Koppeln grasen
Ich will niemals von hier fort
Ein Kirchturm ragt in den Himmel weit
Setzt Zeitzeichen
Zur Erinnerung an die Vergangenheit
Persönlich stelle ich meine Weichen
Lebe hier in der Vergangenheit
Hier will ich einfach nur verweilen
Um ohne Hast
In meine Gegenwart zu eilen.

® Jürgen Rüstau

Mittagessen heute:
Kassler Hähnchen Keule mit Leipziger Allerlei und Bratkartoffeln

Erinnerungen an Tatjana Meissner und Roman Knoblauch

Erinnerungen an Tatjana Tati Meissner und Roman Knolauch

In loser Folge möchte ich in diesem Jahr an Veranstaltungen und Künstler und interressanten Persönlichkeiten erinnern, welche in den 12 Jahren, in denen das café esprit seine Tür geöffnet hatte, den Gästen und Künstlern einen Heimathafen boten um Kunst und Kultur darzubieten und zu genießen. In diesem Sinne war es eine gute Adresse im kleinem Rahmen. Vor allem aber möchte ich auch an die Künstler erinnern und mich bei ihnen für ihre Darbietungen und die Treue zu bedanken. Denn eins steht fest, hier stand vielfach nicht die Gage im Vordergrund, sondern einfach nur die Möglichkeit zu geben, in diesem kleinen Rahmen den Menschen eine Freude zu machen. Dafür ein großes Dankeschön und unsere ungeteilte Hochachtung!

Tatjana Meissner Art – Tatti, wie geht es eigentlich den Herrn Möslein?

Herr Möslein ist tot, sagte Tatti und kam mit ihrem Buch „Herr Möslein ist tot“ zu einer Lesung, verbunden mit einer „Tauchaer Blauen Stunde“ in das café esprit.
Tatjana Meissner – Kabarettistin und Autorin aus Potsdam ist eine der erfolgreichsten, deutschen Kabarettistinnen und Entertainerinnen. Sie muss in keine Rolle schlüpfen, um ihr Publikum zu begeistern, denn sie erzählt mit ihrer charmant-frechen und bezaubernden Art irrsinnig komische Geschichten, paart Spielfreude mit Selbstironie.
Mit ihren vier Romanen, dem Sachbuch und der neuen Tagebuchserie: „Sechs Quadratmeter Leben“ begeistert sie als Autorin eine ständig wachsende Leserschaft als Menschenversteherin und Fachfrau für intelligente Comedy über der Gürtellinie.
Eine lustige Lesung und eine informative Blaue Stunde, moderiert von Roman Knoblauch . Sie kannten sich beide sehr gut von gemeinsamen Fernsehproduktionen. Das Publikum war in guter Stimmung und von wegen Herr Möslein ist tot. Nein, er saß an diesem Abend als Gast mit seiner Ehefrau im Publikum des café esprit und da tobte das Publikum. So einen Gag kann man nicht besser schreiben. Da passte alles. Beifall für Tatti und gemeinsames Foto mit Herrn Möslein als Beweis das Herr Möslein doch lebte. Ein schöner Abend mit einer gut aufgelegten Tatti und einen, nicht mehr aus den Lachen kommenden Roman ging zu Ende. Dankeschön liebe Tatti.

Tagessplitter am 3. März

Hallo Welt,

ich merke gerade, ich bin momentan etwas schreibfaul. Es ist auch kein Wunder. In der Welt sind neue Kriege hinzugekommen. Nach dem Iran kommt noch der Libanon, sowie einige Länder im Nahen Osten hinzu. Das stimmt mich eben nicht allzu fröhlich. Am Samstag hatte ich ein Erlebnis der anderen Art. Wir waren in einem Netto Markt einkaufen. Am Auto angekommen zeigte sich das mein Park Nachbar meine Parkniche gleich mit benutzte und mir satte 20 cm Platz zum Einsteigen ließ. Ich versuchte in mein Auto zu kommen. Dabei stieß meine Tür sehr leicht an und verursachte einen Stecknadel großen „Schaden“ an dem Fahrzeug. Die zum Fahrzeug gehörende Frau zeterte sofort rum und rief die Polizei, welche nach längerer Wartezeit eintraf. Sofort kam die Polizistin , welche auch gleich eine geschlechtliche Verbindung zur Autofahrerin suchte, auf mich zu und sagte, ich stehe zu nah am Nachbar Fahrzeug. Mein Einwand, ich stand zuerst hier interessierte sie überhaupt nicht. So wurden die Versicherungs Daten ausgetauscht mit meinem Ziel, daß dieser „Schaden“ nicht von der Versicherung reguliert wird, sondern von mir in dem tatsächlichen Umfang von mir beglichen wird. Danke für Nichts und für zwei Stunden Wartezeit.
Gestern war ich dann nochmal am Markleeberger See und heute saß ich wunderbar in der Sonne auf dem Balkon. Die ☀️ strahlte so heiß das ich erstmal meine schattenverwöhnte Haut sichern musste.Dazu einen starken Kaffee. Euch einen schönen Tag noch.

Tagessplitter am 28. Februar

Hallo Welt,

heute ist der 28. Februar. Die Sonne scheint schon früh ziemlich kräftig. Schön. Ein Frühstück mit einem Riesenbrötchen, Butter und Erdbeermarmelade und eine Tasse Kaffee stehen auf dem Tisch. Von dem Brötchen habe ich aber nur ein Viertel geschafft. Der Tag kann beginnen und er verspricht durchweg schönes Wetter.

 

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
„Er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuss auf Schuss;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

Theodor Fontane

Bild: Pixabay

Tagessplitter am 27. Februar

Hallo liebe Welt,

ist das heute wieder ein schöner Tag. Ich habe die Sonne so richtig auf dem Balkon genossen. Dabei habe ich den Balkon gereinigt, die Blumenkästen für die Bepflanzung vorbereitet und vier Zimmerpflanzen umgetopft. Wenn das schöne Wetter sich so fortsetzt, kann man schöne Ausflüge in die Umgebung machen, wie hier auf dem Bild zu sehen, in den Park oberhalb der Schiffsmühle in Höfgen. Hauptsache raus in die Natur. Es war lange genug Winter. Jetzt ist Zeit für Frühlingsgefühle…

Des Dichters Brille

Sie liegt auf dem Nachttisch.
Des Dichters Brille.
Sonntagmorgenstille.
Noch liegt er fest im Schlaf.
Diesen Moment
nutzt der flinke Fotograf.
Bannt sie auf seinen Film.
Es ist sein Sonntagmorgenswille.
Hat sie erwischt.
Des Dichters Brille.
Er wacht auf,
wird sie setzen auf die Nase.
Bestimmt hat er ein neues Gedicht
in seiner Entwicklungsphase.
Nichts von alledem.
Es ist Sonntagmorgen.
Es drückt des Dichters Blase.

© Jürgen Rüstau

Tagessplitter am 26. Februar

Guten Morgen liebe Welt,

das soll ja heute ein richtiger Frühling Tag werden. Vorraussichtlich habe ich mir schon eine Erfrischung bereitet. Immerhin sollen es heute bis
17 °C werden. Das bedeutet für mich, heute wird auch der Balkon etwas aufgefrischt.Ich muss nun einige Zimmerpflanzen umtopfen. Dazu habe ich mir einige Blumentöpfe, mit eingebauten Wasserreservoir, gekauft.

Mein Mittagessen heute:

Bratkartoffel-Gemüse-Hähnchen-Pfanne mit gedünsteten Petersilienwurzeln und Sauce Hollandaise

 

Wortsplitter am 25. Februar

Guten Morgen Welt,

wir sind jetzt auf dem Tag genau zwei Monate nach Weihnachten. Die Zeit ist wieder mal gerast. Noch vor Kurzem war Winter angesagt. Ich war heute früh auf meinem Balkon und habe den Frühling eingeatmet. Die Wohnung mit allen offenen Fenstern durch gelüftet und ich sage euch, es war einfach schön.
Ich hoffe, die Kälte Jahreszeit ist vorüber und es riecht nach Frühjahrsblühern. Ich mache mir schon Gedanken wie ich den Balkon aufpeppen und wie ich in der Sonne draußen sitzen. Gewiß ist noch etwas Zeit, aber man darf doch wohl träumen?

Elfchen zum persönlichen Frühjahrsbeginn:

„Laue
Luft auf
dem Balkon bringt
Freude in die Zeit.
Frühlingserwachen.