
Kategorie: Blog
Mitesser – Mein Essentipp

Immer wieder lecker!
Sülze mit Bratkartoffeln, Remoulade, Zwiebelringe und Gewürzgurken.
Dazu schmeckt ganz besonders ein feinherbes Pils oder auch ein Getränk nach deinem Geschmack.
Guten Appetit!
Am Wochenende werde ich mich unter „Wie das Schnitzel in meine Pfanne kam“ mit diesem beliebten Gericht beschäftigen. Schaut doch bitte mal in meinen Blog. Tschüss bis bald!
Neues von meiner Lieblingskrimi Autorin

Das Haus des erfolgsverwöhnten Anwalts Steffen Affeldt wird in Brand gesetzt. Der Schaden bleibt gering, doch für ihn ist es ein gezielter Mordversuch. Er will, dass die Mordkommission ermittelt. Kriminalhauptkommissar Matti Andresen bleibt skeptisch, aber als sein unehelicher Sohn, Staatsanwalt Tim Michel, ihn um Unterstützung bittet, nimmt er die Ermittlungen auf.
Zunächst scheint nichts auf einen Mordanschlag hinzudeuten. Doch die unheimlichen Vorfälle rund um die Familie häufen sich: Schockanrufe, Sachbeschädigungen, falsche Anzeigen, ein Hauch von Paranoia. Andresen und sein Team graben tief in Affeldts Vergangenheit und stoßen auf düstere Geheimnisse, die der Anwalt mit aller Macht verschweigen will. Als ein Mord geschieht, verbindet ein lange zurückliegender Fall die Toten: ein Kollege aus der gleichen Kanzlei, der damals unter mysteriösen Umständen starb.
Ist es Zufall? Oder die Fortsetzung eines tödlichen Plans? Andresen muss schnell die Wahrheit ans Licht bringen, bevor möglicherweise noch mehr passiert.
„Liebe ist alles“

Neues Bild von Anke Rüstau 👍
Sehnsucht – Träume
Sag, wie soll ich meine Sehnsucht stillen?
Gedanken an dich fliegen lassen
Wo nur habe ich diesen Willen
Dich und deine Seele fassen.
Wo nur soll ich diese Sehnsucht finden
Dich zu lieben Allezeit
Flöge ich mit allen Winden
Durch die Welt sehr hoch und weit.
Wie nur kann ich dich erreichen
In einer Welt erfüllt mit Hass
Keinem Schicksal will ich weichen
Ohne dich ist mein Körper leer und blass.
Meine Sehnsucht ist so groß
Die Liebe übersinnlich, standhaft stark
Das Leben gab mir den Todesstoß
Ohne dich die Welt ein leerer Sarg.
Meine Sehnsucht möchte ich leben
Denn nur du, du bist mein Ziel
Dich zu lieben ist mein Streben
Alles Andere bedeutet mir nicht viel.
© Jürgen Rüstau
Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Gedicht, auch bei den meisten anderen meiner Gedichte und Erzählungen, um thematisch fiktive Aufarbeitungen, ohne persönliche Bezüge zu anderen lebenden Personen.
Missbrauch

Das Mädchen saß mir gegenüber im Zug.
Kein Mensch im Abteil.
Ihre Gefühls leeren Augen sagten genug.
Belangloses Gespräch.
Ich spürte, sie hatte Vertrauen.
Unsere Blicke begegneten sich,
konnten uns fest in die Augen schauen.
Die Zugfahrt war noch sehr lang,
behutsam fing sie ihre Geschichte zu erzählen an.
Eine Anklage gegen ihren Vater begann.
Vater ich mochte nie, wenn du trinkst,
nicht mehr weißt was du machst,
mich zu diesen Sachen die ich nicht will, zwingst.
Ich war doch erst Neun Jahre alt,
aber mein Alter und das ich deine Tochter bin,
ließ dich völlig kalt.
Vater lass mich in Ruhe mit diesen Sachen,
er aber vergrub unter sich für immer mein Lachen.
Ich kann nicht schlafen, höre heute noch dein Stöhnen,
deine quälende Stimme, mit Worten, so obszönen.
Meinen Körper hast du so geschunden.
Habe vor Schmerzen geschrien,
konnte es niemanden sagen, hab keine Worte gefunden.
Du lebst heute dein Leben, ich bin dir egal.
Was kümmert dich meine Seelenqual.
Heute bin ich Fünfzehn, muss darüber reden.
Will nicht mehr schweigen.
Gesetzeshärte muss dich treffen,
lässt sich nicht vermeiden.
Zwischenzeitlich war der Zug am Ziel angekommen.
Ich sitze immer noch reglos da,
ganz beklommen.
Ein Fünkchen Hoffnung wurde zur Flamme.
Das Mädchen hatte in diesen Stunden
ihre Sprache wieder gefunden.
© Jürgen Rüstau 1998
Erlebtes – Literatur Gala der Stadt Taucha 2025

Foto: DALL-E (KI-generiert)
Die Stadt Taucha feiert in diesem Jahr das 20. Jubiläum ihres Literaturwettbewerbs. Unter dem Motto „Vertrauen“ wurden zahlreiche kreative Beiträge eingereicht. Die feierliche Preisverleihung findet am 22. März 2025 um 15:00 Uhr in der Grundschule Am Park, An der Parthe 24, in Taucha statt.
Vor zwanzig Jahren habe ich diesen Literatur Wettbewerb mit aus der Taufe gehoben, war viele Jahre mit in der Jury. Am Samstag bin ich Gast auf dieser Preisverleihung. Ich bin schon sehr gespannt auf alle literarischen Arbeiten. Kommt doch einfach mal vorbei. Ich werde kommende Woche darüber berichten.

Die Preisträger des 21. Literaturwettbewerb der Stadt Taucha. Sie trugen ihre Gedichte und Kurzerzählungen für ca.50 Besuchern der Literaturgala vor.Jeder ging mit seinem Beitrag zum Thema „Vertrauen“ literarisch und poesievoll um.
Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern.
Erlebtes – Schrecken am Mittag Mittwoch
Der gestrige Tag brachte mich an meine Grenzen. Das Wetter war sonnig, einfach wunderschön. Ich hatte einen Termin und machte mich auf den Weg. Die Straße führte mich durch den Leipziger Clara Zetkin Park. Menschen waren beschwingt auf den Wiesen unterwegs und Krokusse und andere Frühjahrsblüher bahnten sich im Park ihren Weg an die Sonne. Fahrradfahrer waren aufgeregt unterwegs, wobei einer meine gute Laune bald erheblich stören sollte. Ich fuhr also mit richtig guter Laune in Richtung Käte Kollwitz Straße. An der Ampel musste ich mich auf dem Fahrradweg, welcher in die Straße mündete, einordnen. Ich blinkte sichtbar mit dem rechten Blinklicht und wollte abbiegen.
Ein Radfahrer wollte aber noch zügig rechts an mir vorbeifahren und krachte mit Schwung in mein Auto und fiel nach rechts mit seinem Rad um. Großer allgemeiner Schrecken. Passanten riefen sofort Polizei und Rettungswagen, schneller als ich mein Auto verlassen konnte. Ich sah nach dem jungen Mann, welcher neben seinem Rad lag und fragte, ob es ihm gut ging. Ärztlich bestätigt, ging es ihm gut. Er hatte nicht mal eine Schramme. Von der Polizei wurde der Unfall aufgenommen und wir beiden setzten unseren Weg, ich mit dem Auto und der junge Mann, mit dem Fahrrad, fort. Ein Schrecken, zur Mittagszeit, nahm sein Ende. Gott sei Dank, ein glückliches Ende. Euch allen, wo ihr auch immer seid, einen schönen Tag. Genießt das herrliche Frühlingswetter und seid alle lieb zueinander.
Mach’s gut Herzensschöne

Für dich

Den Tag durch träumt.
Schlaflos die Nacht verbracht.
Wieder nur an dich gedacht.
Begegnungen konzipiert.
Gedanken analysiert.
Von dir inspiriert.
Träume durchlebt.
Erinnerung erregt.
Vulkan der in mir ausbricht,
bringt mich wieder ans Licht,
in heißer Leidenschaft
Träume auf Rosen gebettet.
Kampflos über den Tag gerettet.
In der Erwartung der Nacht
hast du mich
von dir träumend
sehr glücklich gemacht.
© Jürgen Rüstau
Was ich dir wünsche…

Bild: Anke Rüstau
Ich wünsche dir,
es werde das Badewasser niemals kalt,
du nie des nachts allein stehst im Wald.
Das dir die Seife nicht runter fällt,
dich nie ein Hund im Dunkeln anbellt.
Das der Teebeutel hängt am Faden,
wünsche dir im Käse wenig Maden.
Nicht allzu oft sollen deine Socken stinken,
keinen anderen Männern sollst du winken.
Ich wünsche dir
Weihnachten mit recht vielen Gaben.
Auf der Party
wohl duftende Kekse zu laben.
In Fahrt zu kommen im Verkehr,
natürlich ohne jegliche Gewähr.
Eine Fahrt ohne rote Ampeln.
Ich würde im Auto weniger rum hampeln.
Wünsche dir
jede Woche im Lotto einen Gewinn.
Einen rosaroten Tagbeginn.
Das die Klopapierrolle nicht endet,
dein derzeitiges Leben sich nicht wendet.
Ich wünsche dir
viel Spaß mit den lieben Spießern,
vor Allem
ein Leben an der Seite von Genießern.
Das du nicht auf der Bananenschale ausrutschst,
auch ohne Gleitgel
alles flutscht.
Ich wünsche dir
ein Wohnen auf der Sonnenseite.
Wenn Schatten auf dich fällt
suche ich eh das Weite.
Ansonsten halte ich wirklich nur zu dir,
ist ja auch keine andere da,
nur du, mein kleines Kuscheltier.
© Jürgen Rüstau