
Mondschein Träume
Ich wollte schon immer mal bei Vollmond auf der Schaukel mit meinem besten Freund Kater Miklas sitzen, nur so für mich in gedankenloser Stille. Leicht bewegt sich die Schaukel und ich bin dem Mond manchmal ein kleines Stück näher und manchmal ein kleines Stück entrückt. Der Mond bringt etwas Licht in die Nacht. Meine kleine Lampe beleuchtet mich und meinen lieben Kater und seine funkelnden Augen. Was will ich mehr in dieser sternenklaren Nacht. So schaue ich ganz entspannt auf den Mond und flüstere: „Lieber Mond, lass bitte meine Wünsche in Erfüllung gehen.“ Ein leises Rascheln war seine Antwort.
„Danke liebster Freund Mond.“
Heute sitze ich wieder bei Vollmond mit Kater Miklas auf meiner Schaukel und lass mich sanft durch die Nacht bewegen. Gedanken purzeln durch meinen Kopf und bringen wieder Erinnerungen an die Oberfläche. Ganz langsam pendelt die Schaukel im Takt der Nacht.
Einfach Mal träumen
Den Alltag vergessen
Eine Schaukel bewegt sich sanft in den Bäumen
Von Kindheitsträumen besessen.
Einfach Mal fliegen
Mit Erinnerungen durch die Welt
Im Sandkasten noch einmal den Kuchen sieben
Erinnerungen kosten kein Geld
Einfach Mal unendlich lachen
Wir lachen doch viel zu selten
Verrückte Sachen einfach Mal machen
Genau wie im Traum unsere Helden.
Einfach Mal leben
Unser Leben ist sowieso viel zu kurz
Dauerhaft Glück erstreben
Steilflug statt unendlicher Sturz.
Der Mond lächelt wieder sanft zu mir herunter und spricht:“Träume bitte weiter, du bist fast am Ziel deiner Träume angekommen. Aber Träume sind auch ein ganz schön hartes Stück Arbeit, aber sie bringen dich dir selbst viel näher wie du denkst.
Die Traumerfüllung ist eine der schönsten Dinge, die sich vor dir ausbreiten und die Glückshormone durch deinen Körper sich bewegen und vor lauter Glück Purzelbäume schlage. Ich lächelte ganz lieb und sanft in Richtung Vollmond und sagte wieder:“ Danke lieber Mond“
© Jürgen Rüstau
Na, da bekommst du doch glatt von mir auch noch ein 300er Drabble. ich hoffe, es gefällt dir.
"Es ist Wunschzeit": sagte eine freundliche Stimme neben mir.
Eine Weile hatten wir ganz still auf der Schaukel gesessen. Nur die Katze und ich. Und der Mond. Woher kam jetzt auf einmal diese Stimme? Suchend schaute ich mich um. Aber da war niemand. Nur die Katze und ich. Und der Mond.
"Wenn der Mond so groß und rund ist und die Sterne so zart glitzern und wir gemeinsam auf einer Schaukel sitzen, dann ist Wunschzeit."
Ich starrte die Katze an. "Has…hast du gerade etwas gesagt?"
Die Katze schmunzelte. Und dann: "Ich. Sagte. Es. Ist. Wunschzeit!" Jedes einzelne Wort betont.
Ungläubig schüttelte ich den Kopf. "Wieso kannst du sprechen?"
"Ich habe es mir gewünscht!"
"Kann ich mir auch etwas wünschen?"
"Komm mit!"
Elegant sprang die Katze von der Schaukel und trippelte über die Wiese. Sie sah sich nach mir um, dann flitzte sie weiter, bis sie das Ufer eines Sees erreichte. Das Wasser glitzerte silbern im Mondlicht. Am Ufer wuchsen Pilze, die in Neonfarben leuchteten. Ein Stück im Wasser stand ein hölzerner Ausguck.
"Von dort aus gelingen die Wünsche am besten," flüsterte die Katze. Ich lief auf die Plattform zu und wunderte mich nicht im Geringsten, dass meine Füße trocken blieben, als ich in den See hinein watete.
"Überlege dir gut, was du dir wünschst," rief die Katze mir nach und blieb am Ufer zurück.
Da stand ich nun, blickte über den nächtlichen See und grübelte, was ich mir wünschen sollte. Hier in dieser seltsamen Traumwelt war alles so schön, so leicht. Kein Ärger, keine Sorgen.
Ich wünschte, dass ich immer, wenn mein Alltag mir zu stressif würde, hierher zurückkehren könnte.
Das Wasser funkelte in allen Neonfarben. Mir wurde schwummerig.
Dann stand ich auf der Wiese vor meinem Haus. An einem kahlen Baum hing eine Schaukel und schwang sanft im Wind.