
Veronika Fischer mit Jürgen Rüstau im café esprit Taucha

Veronika Fischer mit Moderator Tobias Meier
„Liebe Freunde meiner Musik,
wie sage ich es:
Geredet eine ganze Nacht,
gedroht gefragt und nachgedacht,
und oft doch nur im Kreis gerannt,
am Ende ganz schön ausgebrannt,
Alles hat seine Zeit, war genug Lust und Streit…
Das ist eine Textpassage aus einem Lied von mir.
Ich wollte sehr gern mit Euch und meinen wunderbaren Musikern und Kollegen die letzten großen Konzerte meines Lebens feiern!
Es ist mir nicht vergönnt!
Es war und ist immer mein Anliegen gewesen, live für Euch zu singen und nicht zu playbacken!
Leider hat sich meine Stimme etwas eingefangen, der Körper zeigt mir Grenzen, ich muss es akzeptieren!
So bin ich gezwungen Euch schweren Herzen schon eher Ade zu sagen.
Nach 55 Jahren Bühnenarbeit mit Band verabschiede ich mich bei Euch von den großen Bühnen, danke für die Treue über so viele Jahre und ich bin ebenfalls dankbar für so viele wunderbare Momente!
Ich wünsche Euch allen nur das Beste und Liebe
Eure
Veronika „Vroni“ Fischer“ (aus Facebook Veronika Fischer)Veronika Fischer plauderte mit Tobias Meier über Komponisten, Ost und West und über das Singen. Die 23. Tauchaer Blaue Stunde war eine ganz besondere. Das gleich in mehrfacher Hinsicht: Innerhalb eines Tages nach Bekanntgabe des Termins waren alle Plätze im Café Esprit ausgebucht.
Liebe Vroni,
wir haben zufällig am gleichen Tag Geburtstag und sind auch beide vom Jahrgang 1951. Man merkt selbst, es geht nicht mehr alles so leicht von der Hand wie man selbst gern möchte. Deshalb zolle ich auch deiner Entscheidung allergrößten Respekt und Hochachtung und wünsche dir alles Gute, vor allem Gesundheit. Wir hatten dich sehr gern als Gast in der Tauchaer Blauen Stunde zu einem sehr interessanten Gespräch. Du wolltest schon damals nicht Playpack singen, was ich heute umso mehr verstehe.
Liebe Grüße Jürgen