Heimat

Als Kind zog es mich mit meinem Vater,
magisch hin in diese Stadt.
Eine Stadt, die einen gewissen Charme zu bieten hat.
Ich ging durch die Straßen,
ging durch die Gassen.
Träumend konnte ich hier meine Gedanken spielen lassen.
Die Kindheit vergangen,
die Träume wie Seifenblasen zerplatzt.
Das Leben, ist so schnell wie die Parthe geflossen.
Niemand hat am Flair von Taucha gekratzt.
Vieles hat sich verändert in der vergangenen Zeit.
Die Parthe ist wieder sauber,
für Fische bereit.
Die Häuser sind viel heller.
Das Leben wurde hektischer und schneller.
Den Tauchschen gibt es wieder,
für alle ein Glück.
Tradition und Geschichte kehrt in die alten Mauern zurück.
Durch die Straßen und Gassen,
der Festumzug sich windet.
Eine lebendige Tradition, welche Menschen verbindet.
Ich bin wieder hier in dieser Stadt,
blieb ihr verbunden.
Hab ein Stück Heimat wieder gefunden.

© Jürgen Rüstau

Gäste im café esprit Taucha











Das waren unsere Gäste auf der kleinen Bühne:
Band Sons in law, Musiker Gero Schröter, MelanKomiker, Band Eisenheinrich, Vorturner Adi, Musiker Dr.Slide,  Schauspielerin Katy Karrenbauer, Sänger Peter Wieland, Band Seven squer meters, Kreuzberger Nächte Sänger Beppo Pohlmann, Band Karussell, Kabarett Tauchaer Brettl, Artist Gerd Voigt, Zauberer Markus Teuber, Entertainerin Dagmar Frederic, Zoodirektor Dr. Jörg  Junhold, Peter Degner, Kabarettist Gunter Böhnke, Kabarettistin Tatjana Meissner, LVZ Chefreporter Guido Schäfer, Moderator Peter Escher, Whisky Spezialist Peter Henkel, Schauspielerin Karen Boehne, Schauspieler Alexander E.Schäfer, Kabarettistin Katrin Hart, Kabarettistin Katrin Weber, Musiker Tobias Künzel,  Autorin Christine Dähn,   Sänger Rainer Garden, Schätzmeister Lutz Hoff, Musiker Thomas Natschinski, Schauspieler Dieter Bellmann, Musiker Hans „Erbse“ Moser, Musiker Stephan Langer, Duo Crazy Doctors, Mundartkaberettisten Edelgard und Martin Langer, Musiker Bernd Fleischer, Radio Moderator Roman Knoblauch, Bürgermeister Tobias Meier, Moderator Reinhard Rädler, Nachtwächter Jürgen Ullrich, Tina Ullrich, Musikerin Julia Lehne, Musiker Norman Dassler. Musiker Lutz Pohler, Musiker  Franky Walter, Musiker Legende Harry Künzel, Sängerin Barbera Thalheim, Maler Michael Fischer Art, Schauspielerin Annekatrin Bürger, Sportreporter Legende Heinz-Florian Oertel,  Musiker Mike Kilian,  Nachrichten Sprecher Klaus Feldmann, Schauspielerin Helga Piur, Band Take it naked, Musiker Lutz Künzel, Musikerin Laura Röhniß, Musiker Andy Heinrich, Band 2Roses,  Musiker Christian Haase, Sängerin Gaby Rückert, Musiker Ingo Koster, Entertainer Lutz Jahoda,  Sänger Hans Jürgen Beyer, Sängerin Veronika „Vroni“ Fischer, Sängerin Lucy Van Org, Sängerin Regina Thoss, Schauspieler  Legende Herbert Köfer, Schauspielerin Franziska Troegner,  Sängerin Chris Doerk, Musiker Legende Peter „Cäsar“ Gläser, Sängerin  Angelika Mann, Sängerin Anne Haigis, Musikerin  Ina Boo, Skisprung Weltmeister und Olympia Sieger Jens Weißflog,  Sängerin Ulla Meinecke, Musiker Kai Niemann, Männerchor Taucha, Musiker Uwe Kotteck, Sängerin  Annika Lotze,  Musiker Torsten Wolf, Musiker Klaus Burkhard, Musiker Stefan Klöbzig, Kabarettist Vicky Vomit, Schauspieler Ernst Georg Schwill,  Schnellzeichner Jo Herz, Landrat Michael Czupalla, Verein Tauchaer Indianer, Maultrommel Verein Taucha, Pianist Stephan König,  Sängerin Anke Lautenbach, Musiker Ingo Zach, Sängerin Maja-Katrin Fritzsche, Band Mama Basuto, Autorin  Gisela Steinecker, Schauspielerin und Malerin Astrid Höschel-Bellmann, Musiker Gotte Gottschalk,Musiker Maik Rose, wie auch die Autoren Henner Kotte, Susan Hastings, Andreas M.Sturm, Holger Witzel, Catrin Moeller…

sowie viele liebe Gäste, welche uns als Zuschauer immer treu waren!

 

Vielen lieben Dank an alle Künstler, die im café esprit aufgetreten sind!

Eiszeit

Vorbei sind die Tage mit dir,
wunderschöne blonde Fee.
Das Leben geht weiter.
Die Liebe ist zugedeckt mit eiskaltem Schnee.

Die Erinnerung bleibt in mir,
an eine schöne Zeit.
Unvergessen die Stunden,
mit dir zu zweit.

Reden in Schweden.
Nur der Elch hört uns zu.
Auf der Fähre der glücklichen Menschen vereint,
ich und du.

Ich werde dich nicht vergessen, blonde Fee.
Deine Augen glitzern wie Kristalle aus Eis und Schnee.
Sie blicken von Bildern und lächeln mich an.
Verwirren meine Gedanken,
bis ich an nichts Anderes mehr denken kann.

Eine zarte Blume wächst aus eiskaltem Schnee,
steht windgeschützt am Ufer des See.
Sie wird sich entfalten und den Frühling erleben.
Niemand wird sie pflücken, gar zertreten.

Sie ist so zart wie du, blonde Fee.
Ist die Blume gewachsen,
bringe ich sie zu dir
über den See.

Dem See der Gedanken.
Er spielt mit seinen Wellen über dein Gesicht.
Mein Herz aber unwiderruflich
zerbricht.

Ich kann dich nicht vergessen,
wunderschöne blonde Fee.
Wir waren nicht bereit für ein Leben in der Eiszeit.
Tränen tauten den Schnee.

© Jürgen Rüstau

Erlebtes – 2 Männer, 2 Gitarren, 2 geniale Stimmen


Foto: Mike Kilian (Rockhaus),Roman Knoblauch (Radio Leipzig) und Tobias Künzel (Prinzen) im café esprit Taucha

Foto: Uwe Fischer und Mike Kilian

… das ist der Stoff, aus dem ein grandioser Abend gemacht wurde. Mike Kilian machte am 1. März mit seiner „N8WACHE“-Tour Station in Taucha. Wie die Überschrift schon verrät, bestritt er den Abend aber nicht ganz allein. Als Kompagnon hat er sich für seine Tournee noch Uwe Fischer dazu geholt, der zwischendurch in einer von Mikes Moderationen auch als „biologisch abbaubare Band“ vorgestellt wurde. Als Lokalität diente das Cafè Esprit, welches nicht selten namenhafte Künstler zu Gast hat. Der Laden ist sehr gemütlich hergerichtet. Ca. 30 Gäste bildeten am Samstag das Publikum. So entstand ein kleiner, intimer Rahmen. Ja, man kann schon fast von einem Wohnzimmerkonzert sprechen.

Der erste Teil des Konzerts stand ganz unter dem Zeichen des aktuellen Albums „N8WACHE“. Mike hat nicht nur alle Texte, bis auf eine kleine Ausnahme, selber geschrieben und natürlich auch eingesungen … Das war ihm aber wohl zu wenig, denn er hat zudem auch alle Instrumente eingespielt. Die erwähnte Ausnahme bildet übrigens der Renft-Klassiker „Apfeltraum“, der bekanntlich aus der Feder von Cäsar stammt. Es wurde am Samstag tatsächlich das komplette Album dargeboten. Die Songs „Pech“, „Panik“, „Qual der Wahl“, und „Licht“ machten den Anfang. Das folgende Stück „Guter Rat ist teuer“ ist mit einem Augenzwinckern versehen, denn darin geht es nicht ganz ernst gemeint um das Thema Hochzeit und Ehe. „Abschied“ hingegen ernsthafter zu, denn das Stück handelt vom tatsächlichen und inneren Aufbruch:

„Ich packe meine 7 Sachen ein und geh.
Dreh mich nochmal um und nichts tut weh.
Doch in meinem Herzen trag ich euch bei mir.

Und sie stechen ins See und verlassen die Heimat
Lasst Wind in die Segel.
Und Kurs volle Fahrt.
Draußen da warten auf sie Abenteuer.
Lasst leuchten die Herzen wie Feuer so hell.“

Dann kam mein persönliches Highlight an dem Abend, nämlich die „Apfeltraum“-Version von Mr. Kilian. „Ich wollte auch mal was covern. Wir haben uns auf der Welt umgesehen, was es alles für schöne Coversongs gibt. Dann ist uns eingefallen: warum die Welt, wenn das Gute direkt vor der Haustür liegt“, erklärte Mike die Gründe für die Wahl des Stücks. Damit lieferte er nicht nur die Begründung für die Songauswahl, sondern nutzte die kleine Geschichte auch gleich als Überleitung. Zu Covern ist immer eine gewagte Sache. Doch ich finde, Mike Kilian hat der Cäsar-Komposition mit seiner persönlichen musikalischen Umsetzung auch eine eigene Handschrift verliehen, ohne dem Song Schaden zuzufügen. „Kein Happy End“, „Lass uns leben“, und „Mut“ folgten. Nachdem nun also das komplette Album einmal durchgespielt wurde, genehmigten die Künstler sich selbst und dem Publikum eine kleine Pause.

Nach der Pause, in der Mike Kilian sich übrigens munter unter das Publikum mischte, ging es mit älteren Werken weiter. „Zeit“, „Auf ewig Dein“, „Immer anders“ und noch einige andere Werke aus seiner langjährigen Karriere wurden dargeboten. „Filmriss“ hat Herr Kilian etwas selbstironisch als kleine Biografie vorgestellt. Bei diesem Song gab es auch eine Mundharmonika zu hören. Bloß zu dem Instrument zu greifen und zu spielen war Mike scheinbar zu simpel, darum formte er die Töne mal eben mit seinen Händen. Ein weiterer Beweis dafür, dass er ein Vollblutmusiker ist. Selbst eine verstimmte Gitarre bringt ihn da nicht aus der Ruhe, mit einer kleinen Einlage wurde sie eben wieder gestimmt.

„Auch der Herbst hat schöne Tage“ bildete erst mal den Abschluss. Lange ließen sich Mike Kilian und Uwe Fischer nicht bitten, dann kamen sie für die Zugaben wieder auf die Bühne. „Unberührbar“ gab es als wunderschönes Liebeslied zu genießen. Dann folgte als wirklich krönender Abschluss der Rockhaus-Klassiker schlechthin, nämlich „I.L.D.“. Nachdem das Lied eigentlich zu Ende war, bedankte sich Mike bei dem anwesenden Publikum, bei dem Manager und auch bei den Besitzern des Cafès für den tollen Abend. Als man es nicht mehr erwartet hatte, schmetterte der Mann nochmal einen Ton in das Mikrofon, dass das Wort „Gänsehaut“ eine glasklare Untertreibung war. Nach über zwei Stunden, in denen die Herren Musiker vom feinsten abgelieferten haben, fand der Abend dann auch sein Ende.

Im Anschluss konnte man die aktuelle CD auch käuflich erwerben. Mike stand für Autogramme und Fotos zu Verfügung. Ein kleines Gespräch oder auch ein Klopfen auf die Schulter – der Gute gibt sich sehr menschlich und alles andere als unnahbar. Doch nicht nur der letzte Ton war so bemerkenswert. Mike Kilian besitzt eine Stimme, die immer wieder berührt und wirklich einfach nur grandios ist. Mit Uwe Fischer hat er einen überaus genialen Partner gefunden. Denn auch er kann sehr überzeugend Gitarrensaiten bearbeiten und sich sehr wohl auch stimmlich hören lassen. Zwischen den beiden herrschte eine Harmonie, die man nicht erzwingen oder mit anderen Tricks herbeiführen kann. Die muss entstehen und sich von selbst entwickeln. Zwischen den beiden hat das definitiv funktioniert. So kam auch der Spaß am Rande nicht zu kurz und lockerte die Stimmung immer wieder auf.

Mikes FINAL STAP-Kollege Tobias Künzel mischte sich an dem Abend ebenfalls unter das Publikum. Mike freute sich offensichtlich sehr darüber, wie man beobachten konnte. Manchmal sind es eben die Momente abseits der Bühne, die so ein Erlebnis besonders machen.

Es war ein Konzert, welches vom Instrumentarium und der „Bandbesetzung“ her minimalistisch war. Die Künstler haben wegen der Gitarren den Abend im Sitzen bestritten. Dennoch war es eine großartige Darbietung, auch ohne eine spektakuläre Show zu inszenieren. An diesem Abend hat Mike Kilian einmal mehr bewiesen, weshalb er für mich ist, was er ist: nämlich eine Rampensau der ersten Güte!
Konzertbericht von Antje Brandt (Deutsche Mugge)

Schwanengesang


Schwanengesang

Ein weißer Schwan.
singt sein Lied auf blauem See.
Er singt von Liebe, Schmerz und Seelenweh´.
Alle hören zu.
Auch ich.
Denn der Schwan der da singt bist du.
Deine Melodie ist lieblich und fein.
Alle wollen jetzt bei dir sein.
Auch ich.
Ich höre dein Gesang.
Es zieht mich magisch hin zu dir.
Du blickst zu mir
Dein Blick ist mal sanft,
mal wild.
Er hat mich verzaubert.
Die Natur malte ihr schönstes Bild.
Damit hältst du mich in deinem Bann.
Solang bis ich nicht mehr anders kann.
Du bist der Schwan auf blauer Flut.
Kennst mich so gut.
Nur dein Gesang macht mir Mut.

© Jürgen Rüstau

Stars gaben sich im café esprit die Klinke in die Hand

Viele Künstler aus der ehemaligen DDR waren Gast im Tauchaer café esprit. Sehr gern gesehener Gast war auch Dagmar Frederic.
So war sie auch unter anderem zu einem Weihnachtskonzert im café esprit zu Gast.
Im vergangenem Jahr konnte sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum auch im Tauchaer Kulturcafe feiern und wurde zur beliebtestesten Showmasterin Deutschlands gekürt: Dagmar Frederic.
“Ein aufregendes, bewegtes Jahr” meinte sie zu Beginn ihres Adventskonzertes “Alles Liebe im Advent” im cafe esprit. Doch wer meint, dass sie es nun etwas ruhiger angehen läßt, der irrt. Mit insgesamt 19 Konzerten reist sie alleine im Dezember quer durchs Land und das mit dem eigenen Auto. Das 7. Konzert fand nun am Vorabend des Nikolaustages im ausverkauften cafe esprit statt. Mit bekannten (“Laß die Rosen nicht verblühn”) aber auch neuen (“Man lebt nur einmal”) Liebesliedern ihres Autorenteams Wilfried Peetz und Michael Hansen begann sie den Abend, um dann ohne Pause mit dem besinnlichen Titel: “Der erste Winter mit Dir”, der ihrem Mann gewidmet ist, auf das Weihnachtsprogramm überzuleiten. Die Weihnachtszeit ist für die Frederic die schönste Zeit im Jahr und in ihrem Haus in Woltersdorf bei Berlin brennen am Heiligen Abend 1800 Kerzen an einem ca. 3 Meter hohen Baum, den sie selbst schmückt. Mit den Titeln “Winter in Kanada” und “Leise reiselt der Schnee” kam dann schon einmal Weihnachtsvorfreude auf und die Zuschauer gingen begeistert mit und ersetzten den Chor. Alles natürlich live gesungen, nur die Musik kam vom Band, besser von der CD.

Franziska

EINE FREUNDLICHE GESCHICHTE

Franzi, sagte ich wach träumend,
und ein Lächeln überzog mein Gesicht.
Dabei dachte ich über unsere erste Begegnung nach.
Es war Sympathie auf dem ersten Blick.
Wenn auch unsere allererste Begegnung ein wenig komisch verlief,
irgend etwas hat uns dennoch zu Freunden werden lassen.
„Das Gestern ist Geschichte,
das morgen ist ein Rätsel,
das Heute ist ein Geschenk,
dass wir gemeinsam teilen sollten.“
Und so war es auch.
Wir vergaßen den Stress unserer ersten Begegnung,
erlebten gemeinsam ziemlich verrückte Dinge,
rätselten und ersonnen in unserem neuen Duo zukünftige Verrücktheiten.
Wir wissen…
„Freunde brauchen einander
wie die Blumen den Regen,
um zu blühen und ihre Schönheit zu zeigen.
Freundschaft muss sorgfältig gepflegt werden.“
Im Dialog mit mir selbst sagte ich laut…
„Wahre Freunde erleben alles gemeinsam,
die zauberhaften Momente,
welche das Leben uns schenkt
und die ganz einfachen Dinge,
die jeden Tag so lebenswert machen.“
Wir haben Beide keine irdischen Reichtümer.
Brauchen auch keine.
Aber uns verbindet die Liebe zu den Menschen und unser Stolz
und vor Allem,
die Sucht nach den kleinen Verrücktheiten des Lebens,
nach purem Leben.
Manchmal auch nur,
um es den allgegenwärtigen Spießern unter uns zu beweisen,
dass Leben ist einzigartig und lebenswert.
Alles andere ist uns inzwischen völlig egal.
Wir leben einfach unser Leben, unseren Traum!

Text: © Jürgen Rüstau
Bild: © Anke Rüstau „Franziska“ Acryl 20×30

Musik Café


Meistens war der Freitag Abend im café esprit der Live Musik gewidmet. Dazu traten Solokünstler, wie auch Bands aus dem Amateurbereich wie auch professionelle Künstler auf der kleinen Bühne im Esprit auf.

Musikcafé

Es ist Freitag Abend und ich bin von der Woche breit
Bis zum Café ist es nicht mehr weit
Es ist gefüllt, kein Platz mehr leer
Gleich ist es um Neun und dann steppt hier der Bär

Rauf auf den Hocker und einen Cocktail rein
Oder auch am Tisch ein Glas vom leckeren Wein
Die Mugge geht los und ab geht die Reise
Jeder im esprit feiert dann auf seine Weise

Mitternacht ist vorüber, jetzt geht es richtig los
Vom Singen ganz heiser, kleine Stimme ganz groß
Mir gegenüber sitzt eine Frau, welche bestimmt gleich bricht
Neben ihr der Willi, der über allerlei Unsinn spricht

Paul hat sich gerade was über die Hose gegossen
Wenn Willi so weitermacht kriegt er von der Wirtin eine geschossen
Der Abend und die Mugge waren ganz toll
Ich glaube der Willi ist jetzt so richtig voll

Das Musikcafe habe ich wie immer so richtig genossen
Alle, außer Willi wollen gehen und die Tür wird verschlossen
Am kommenden Freitag ist es wieder soweit
Ab Neun ist im esprit endlich wieder Musikcafezeit.

© Jürgen Rüstau