Tagessplitter am 14. März – Der Traum

Diese Nacht erwachte ich nach einem Albtraum. Ich hatte geträumt, die Siedlung vor meinem Wohnhaus ist vollkommen verschneit und das am 14. März. Ich glaubte schon das Kratzen von Schnee Schiebern zu hören. Oh nein, Schnee im doch so lang ersehnten Frühling. Mit einem Satz war ich aus dem Bett gesprungen. In Wahrheit dauerte es schon unendliche Zehn Minuten, begleitet von einer kräftigen Schimpftyrade. Aber irgendwann stand ich am Fenster und schaute auf die Siedlung, welche zwar noch nicht grün war aber zumindest schneefrei. Mein Puls ging wieder auf die Normalwerte zurück. Aber an Schlaf war erstmal nicht zu denken. Aber ich war wieder beruhigt, ging ins warme Bett und zählte Schnee Osterhasen. Ich war schon bei 947, als meine Augenlider mit einem Knall in die Schlafposition fielen…
Ich hatte wieder einen Traum, den von Schnee Osterhasen und der musste erstmal geträumt werden. Aber es sind ja noch vierzehn Tage bis zum Osterfest. Alles ist möglich, wenn auch nicht gebraucht…

Schnee Osterhasen

Ich träumte von Frühlingsblumen,
von erwachenden grünen Wiesen.
Blüten an den Bäumen
und wie Triebe sprießen.

Träumte von lauen Frühlingsnächten,
von Eis befreiten Bächen und Seen.
Wollte Hand in Hand mit dir in der Mittagssonne
durch den Park spazieren gehen.

Aber nee, nee, nee.
Das Wetter ist im Sturzflug.
Kurz vor Ostern alles weiß,
zugedeckt mit neuem Schnee.

Diese Kälte lässt uns frieren,
wir wollten doch so gern vom Frühling probieren.
Statt dessen, oh Graus,
bauen wir Schnee-Osterhasen vorm Haus.

© Jürgen Rüstau

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