Tagessplitter am 5. März

Guten Morgen liebe Welt,

gut gefrühstückt mit Kaffee und einem Hackepeterbrötchen (was für ein Wort🤣und so ungesund!) mit einem Strahlen auf die Welt geblickt. Die Welt strahlt mit der Sonne um die Wette zurück. Mit dem Wetter kann man so richtig zufrieden sein. Hier im großen Leipzig denke ich oft gern an die Kleinstadt Taucha zurück. Hier war ich viele Jahre glücklich, hatte sehr viel Kultur organisiert. Man denke nur an die vielen Nachtwächter Rundgänge oder an die Kulttouren durch die hübsche Stadt, auch an die Freunde, die mitgemacht haben und heute nicht mehr leben. Wie mein Freund, der Nachtwächter Jürgen „Ulli“ Ullrich. Mit ihm haben wir unendlich viele Touren zu Fuß und mit Bussen durch Taucha und dessen Umgebung unternommen. Viele Touren endeten mit einem kleinen Imbiss im Kulturcafé esprit. An alle, wie die Mitglieder unseres Vereins „KuKuTa“ möchte ich heute denken, an die vielen Autoren, an den Taucher Bürgermeister Tobias Meier, an Frauen, welche Geschichten am Spinnrad erzählten, an die vielen Helfer welche das kulturelle Leben in Taucha lebenswert und reicher machten. Danke dafür!

Taucha bei Leipzig, St. Moritz Kirche und Seidemannhaus

Mittendrin

Mittelalterliche enge Gassen
Bin auf Spurensuche
Will meine Seele baumeln lassen
Erzähle nur du alte Buche
Die du stehst am Turm der Zeit
Geist gehüllt im weißen Tuche
Zur Erinnerung bereit
Alte Häuser, alte Mauern
Mittendrin die Bürgersleut
Auf dem Felde rackern Bauern.
Kopfsteinpflaster in den Straßen
Trägt mich träumend durch die Stadt
Hufgeräusche die man hört, verhallen dort
Pferde ruhig auf den Koppeln grasen
Ich will niemals von hier fort
Ein Kirchturm ragt in den Himmel weit
Setzt Zeitzeichen
Zur Erinnerung an die Vergangenheit
Persönlich stelle ich meine Weichen
Lebe hier in der Vergangenheit
Hier will ich einfach nur verweilen
Um ohne Hast
In meine Gegenwart zu eilen.

® Jürgen Rüstau

Mittagessen heute:
Kassler Hähnchen Keule mit Leipziger Allerlei und Bratkartoffeln

Erinnerungen an Tatjana Meissner und Roman Knoblauch

Erinnerungen an Tatjana Tati Meissner und Roman Knolauch

In loser Folge möchte ich in diesem Jahr an Veranstaltungen und Künstler und interressanten Persönlichkeiten erinnern, welche in den 12 Jahren, in denen das café esprit seine Tür geöffnet hatte, den Gästen und Künstlern einen Heimathafen boten um Kunst und Kultur darzubieten und zu genießen. In diesem Sinne war es eine gute Adresse im kleinem Rahmen. Vor allem aber möchte ich auch an die Künstler erinnern und mich bei ihnen für ihre Darbietungen und die Treue zu bedanken. Denn eins steht fest, hier stand vielfach nicht die Gage im Vordergrund, sondern einfach nur die Möglichkeit zu geben, in diesem kleinen Rahmen den Menschen eine Freude zu machen. Dafür ein großes Dankeschön und unsere ungeteilte Hochachtung!

Tatjana Meissner Art – Tatti, wie geht es eigentlich den Herrn Möslein?

Herr Möslein ist tot, sagte Tatti und kam mit ihrem Buch „Herr Möslein ist tot“ zu einer Lesung, verbunden mit einer „Tauchaer Blauen Stunde“ in das café esprit.
Tatjana Meissner – Kabarettistin und Autorin aus Potsdam ist eine der erfolgreichsten, deutschen Kabarettistinnen und Entertainerinnen. Sie muss in keine Rolle schlüpfen, um ihr Publikum zu begeistern, denn sie erzählt mit ihrer charmant-frechen und bezaubernden Art irrsinnig komische Geschichten, paart Spielfreude mit Selbstironie.
Mit ihren vier Romanen, dem Sachbuch und der neuen Tagebuchserie: „Sechs Quadratmeter Leben“ begeistert sie als Autorin eine ständig wachsende Leserschaft als Menschenversteherin und Fachfrau für intelligente Comedy über der Gürtellinie.
Eine lustige Lesung und eine informative Blaue Stunde, moderiert von Roman Knoblauch . Sie kannten sich beide sehr gut von gemeinsamen Fernsehproduktionen. Das Publikum war in guter Stimmung und von wegen Herr Möslein ist tot. Nein, er saß an diesem Abend als Gast mit seiner Ehefrau im Publikum des café esprit und da tobte das Publikum. So einen Gag kann man nicht besser schreiben. Da passte alles. Beifall für Tatti und gemeinsames Foto mit Herrn Möslein als Beweis das Herr Möslein doch lebte. Ein schöner Abend mit einer gut aufgelegten Tatti und einen, nicht mehr aus den Lachen kommenden Roman ging zu Ende. Dankeschön liebe Tatti.

Tagessplitter am 3. März

Hallo Welt,

ich merke gerade, ich bin momentan etwas schreibfaul. Es ist auch kein Wunder. In der Welt sind neue Kriege hinzugekommen. Nach dem Iran kommt noch der Libanon, sowie einige Länder im Nahen Osten hinzu. Das stimmt mich eben nicht allzu fröhlich. Am Samstag hatte ich ein Erlebnis der anderen Art. Wir waren in einem Netto Markt einkaufen. Am Auto angekommen zeigte sich das mein Park Nachbar meine Parkniche gleich mit benutzte und mir satte 20 cm Platz zum Einsteigen ließ. Ich versuchte in mein Auto zu kommen. Dabei stieß meine Tür sehr leicht an und verursachte einen Stecknadel großen „Schaden“ an dem Fahrzeug. Die zum Fahrzeug gehörende Frau zeterte sofort rum und rief die Polizei, welche nach längerer Wartezeit eintraf. Sofort kam die Polizistin , welche auch gleich eine geschlechtliche Verbindung zur Autofahrerin suchte, auf mich zu und sagte, ich stehe zu nah am Nachbar Fahrzeug. Mein Einwand, ich stand zuerst hier interessierte sie überhaupt nicht. So wurden die Versicherungs Daten ausgetauscht mit meinem Ziel, daß dieser „Schaden“ nicht von der Versicherung reguliert wird, sondern von mir in dem tatsächlichen Umfang von mir beglichen wird. Danke für Nichts und für zwei Stunden Wartezeit.
Gestern war ich dann nochmal am Markleeberger See und heute saß ich wunderbar in der Sonne auf dem Balkon. Die ☀️ strahlte so heiß das ich erstmal meine schattenverwöhnte Haut sichern musste.Dazu einen starken Kaffee. Euch einen schönen Tag noch.