{"id":521,"date":"2025-03-13T13:17:07","date_gmt":"2025-03-13T12:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/wortgarage.de\/blog\/?p=521"},"modified":"2025-03-16T23:26:13","modified_gmt":"2025-03-16T22:26:13","slug":"moerderisches-taucha-lese-tipp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wortgarage.de\/blog\/2025\/03\/13\/moerderisches-taucha-lese-tipp\/","title":{"rendered":"&#8222;M\u00f6rderisches Taucha&#8220;  Lese Tipp"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604.jpg\" alt=\"\" width=\"886\" height=\"1286\" class=\"alignnone size-full wp-image-522\" srcset=\"http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604.jpg 886w, http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604-207x300.jpg 207w, http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604-705x1024.jpg 705w, http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604-768x1115.jpg 768w, http:\/\/wortgarage.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/FB_IMG_1741868042604-41x60.jpg 41w\" sizes=\"auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/p>\n<p>J\u00fcrgen R\u00fcstau und J\u00fcrgen Ullrich<\/p>\n<p><strong>&#8222;M\u00f6rderisches Taucha\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Engelsdorfer Verlag  ISBN 978-395744-587-2  Preis 9,90 Euro<\/p>\n<p>Eine kleine Gesellschaft trifft sich an der Tauchaer Sparkasse regelm\u00e4\u00dfig zu den verschiedensten Stadtrundg\u00e4ngen. Gef\u00fchrt werden sie von Johann Gottfried Mei\u00dfner, dem historischen Nachtw\u00e4chter von Taucha. An diesem Tag ist eine Krimi-Tour angesagt, eine Reise in die kriminelle Vergangenheit Tauchas beginnt. Dazu hat sich eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen zusammen gefunden, um die kriminellen Abgr\u00fcnde dieser Stadt zu erfahren. Dabei erleben sie so manches kleine Abenteuer und kommen sich zwischenmenschlich auch etwas n\u00e4her. F\u00fcr alle Freunde der Stadt Taucha und welche die es werden wollen ist dieses B\u00fcchlein eine nette Zeitreise durch diese vertr\u00e4umte Stadt.<\/p>\n<p><strong>Leseprobe:<\/strong><br \/>\n<em>Agatha schlug ihre Augen ganz langsam auf. Der Abschieds Abend mit ihren Kolleginnen hatte sie k\u00f6rperlich v\u00f6llig geschafft. Die Herbstsonne drang durch ein kleines L\u00f6chlein im Vorhang und blinzelte ihr zu. Agatha blinzelte zur\u00fcck, um kurz darauf ihre Augen noch einmal zu schlie\u00dfen und den letzten Abend Revue passieren zu lassen. Es war ihr letzter Arbeitstag gewesen, in einem zweiundvierzigj\u00e4hrigen Arbeitsleben als Krankenschwester in einem Krankenhaus an der Stadtgrenze von Leipzig. Sie hatte es geschafft, hatte den verhassten Dreischichtdienst die ganzen Jahre, zuletzt auf der Krebsstation ihres Krankenhauses, \u00fcberstanden. Agatha konnte es noch gar nicht fassen, gestern war sie sechzig Jahre alt geworden und lag jetzt zum ersten Mal ganz entspannt in ihrem Bett. Sie wurde das erste Mal seit vielen Jahren nicht  von ihrem Wecker aufgeschreckt, welcher ihr st\u00e4ndig die Melodie der Arbeit spielte \u2013 nein sie wurde von einem kleinen frechen Sonnenstrahl aus den Schlaf genommen, ein Sonnenstrahl der ihr sagen wollte, Agatha steh auf, ab heute bist du Seniorin und hast unendlich viel Zeit f\u00fcr dich ganz allein. Einen angetrauten Mann hatte sie schon l\u00e4ngst nicht mehr. Der aufopferungsvolle Dreischichtdienst im Krankenhaus hatte ihren letzten Weggef\u00e4hrten schon vor sehr langer Zeit aus dem Haus getrieben und sie hatte es nicht einmal so richtig gemerkt.<\/p>\n<p>Jeden Tag in das Krankenhaus, und in ihrer ohnehin schon knapp bemessenen Freizeit war sie auch noch ehrenamtlich als Telefonseelsorgerin in ihrem Verein t\u00e4tig. Es war f\u00fcr Agatha ein Bed\u00fcrfnis, f\u00fcr andere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen, sich im Alltagsdickicht zu Recht zu finden. Nur ihrer eigenen Liebe konnte sie zu keinem Erfolg verhelfen.  Nein, sie hatte es nicht einmal  richtig wahrgenommen, dass Klaus eines sch\u00f6nen Tages f\u00fcr sie gar keine Zeit mehr und irgendwann eine andere Partnerin gefunden hatte. Sie nahm es erst wahr, als Klaus aus ihrem gemeinsamen Zuhause ausgezogen war. Da war es auch schon zu sp\u00e4t f\u00fcr Gespr\u00e4che und Rechtfertigungen.<\/p>\n<p>So blieb nur noch Peter, der kleine schwarze Kater.<\/p>\n<p>Peter schmiegte sich dann immer, wenn sie irgendwann einmal nach Hause kam, fest an sie und genau in solchen Situationen vermisste Agatha ihren immer n\u00f6rgelnden Klaus \u00fcberhaupt nicht. Sie genoss dann \u00fcberschw\u00e4nglich die Zeit mit ihrem Kater Peter.<\/p>\n<p>\u201ePeterle, ach Peterle, du bist doch der beste Mann in meinem Haus\u201c, pflegte sie dann immer zu sagen und Peterle schnurrte vor Vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Agatha streckte sich jetzt in ihrem Bett, lie\u00df ihre Gelenke knacken und streckte dann ganz vorsichtig ihren linken Fu\u00df aus dem Bett, kreiste mit ihren Zehen durch den \u00fcppigen Bettvorleger, ehe sie dann, genauso vorsichtig mit ihrem rechten Bein den Boden ber\u00fchrte. Ihre knorrigen, wei\u00dfen F\u00fc\u00dfe stellten eindrucksvoll einen Kontrast  auf dem roten Bettvorleger dar. Sie sch\u00fcttelte kurz den Kopf, stellte fest, dass in ihm nichts klapperte und klopfte. Der Wein am gestrigen Abend hatte also keine Folgesch\u00e4den hinterlassen. Diese Erkenntnis zauberte ein L\u00e4cheln in Agathas Gesicht und mit einem Ruck bef\u00f6rderte sie sich in die Senkrechte. Auch das gelang ihr ganz gut. Sie stand auf ihren beiden Beinen und momentan so richtig im Leben. In diesen  Moment stand sie aber noch mitten in ihrem Schlafzimmer in altersgerechter Unterw\u00e4sche und einem ihr viel zu gro\u00dfen T-Shirt. Ja, ja, die Zeit der Strings ist nun endg\u00fcltig vorbei.  Wenigstens, stellte Agatha fest, ausgezogen hatte sie sich und das auch noch selbst. Bei den Gedanken kicherte sie laut vor sich hin und ebenso laut sagte sie: \u201eIst ja auch gar keiner da, welcher das f\u00fcr mich h\u00e4tte \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Eigentlich schade.\u201c Aber das sollte sich in ihrem neuen Leben auch, wie noch viele andere Dinge, \u00e4ndern. Vor dem Spiegel ihren K\u00f6rper betrachtend, dachte sie sich: \u201eWarum eigentlich keine Strings mehr? , die kann ich mir schlie\u00dflich noch leisten.\u201c Diesen Vergleich brauchte sie nicht zu scheuen, und sie dachte an ihre etwas f\u00fcllige, gleichaltrige Nachbarin Petra und kicherte in sich rein.<\/p>\n<p>Barfu\u00df kraxelte Agatha zum Fenster, zog entschlossen die Vorh\u00e4nge auf und die Oktobersonne wallte in voller Kraft in ihr Schlafzimmer und \u00fcberzog ihr gen\u00fcgsames Heim mit einem strahlenden, g\u00fcldenen Schein. Dies alles kam f\u00fcr sie mit so einer Wucht, dass sie erst einmal einen Schritt zur\u00fcck wich. Als sie zum Kirchturm der Tauchaer St. Moritz Kirche hinaufblickte, blinzelte sie noch ein wenig mehr als zuvor im Bett. Sie lie\u00df den Blick aus ihrem Fenster schweifen, sah ein wundersch\u00f6nes altes Eckhaus in einem nicht so tollen baulichen Zustand, welches bestimmt viel zu erz\u00e4hlen hatte. Ihre Nachbarin Petra hatte ihr vor ein paar Tagen etwas dar\u00fcber erz\u00e4hlt:<\/p>\n<p>\u201eDieses Haus war Anfang 1900 im Auftrag des Ziegeleibesitzers Albin Seidemann in sehr kurzer Zeit errichtet. Im Volksmund wurde es Seidemann-Haus genannt.  Von 1900 bis 1913 hatte er es an die Stadtverwaltung Taucha als Rathaus vermietet. Sp\u00e4ter wurde es dann zum Wohnhaus umgebaut\u201c.<\/p>\n<p>\u201eAlso, im Prinzip wohne ich gegen\u00fcber vom Rathaus und das hatte fr\u00fcher doch am Markt gestanden\u201c, dachte sich Agatha. Sie blickte nach rechts und bemerkte sofort den Stilbruch. In einer Art rotem Container bot ein H\u00e4ndler D\u00f6ner und andere ihr nicht so vertraute Speisen  an und zerst\u00f6rte mit dieser \u201eImmobilie\u201c den Blick auf die sehr alte Tauchaer  Kirche. Dieses Teil passte einfach nicht dorthin, aber au\u00dfer ihr st\u00f6rte sich wahrscheinlich kein anderer an diesem Blick. \u201eFurchtbar und doch so real\u201c, dachte sie.<\/p>\n<p>Das kleine Parthest\u00e4dtchen strahlte an diesen Morgen eine Ruhe aus, die sie selten so genossen hatte. Sie musste nie wieder in ihr Krankenhaus. Vor allem konnte sie sich auch nicht vorstellen, noch weitere f\u00fcnf Jahre dort zu arbeiten. Sie hatte jetzt unendlich viel Zeit. Agatha war fest entschlossen ihr Leben zu \u00e4ndern. Was wusste sie schon von Taucha? Hier hatte sie eh nur geschlafen, hin und wieder ein wenig fern gesehen, um sich dann auch schon wieder auf den Weg zur Arbeit zu machen. Arbeiten, arbeiten, immer wieder arbeiten war zu ihrem Lebenselixier geworden, hatte sie st\u00e4ndig und immer wieder angetrieben, unf\u00e4hig sich zu erinnern, dass es noch andere Dinge in ihrem Leben geben k\u00f6nnte. Ab jetzt war sie nun \u201eSeniorin\u201c und genau das wollte sie auch mit ganzen Herzen sein.<\/p>\n<p>Es war Samstag fr\u00fch, es war Oktober, sie war Sechzig und das Abenteuer Leben sollte f\u00fcr Agatha genau an diesem Tag beginnen. Sie hatte in der Zeitung gelesen, am Abend w\u00fcrde in Taucha ein Nachtw\u00e4chterrundgang stattfinden, eine  Kriminaltour durch ihre Heimatstadt.<\/p>\n<p>Nachtw\u00e4chtertour<\/p>\n<p>15.Oktober<\/p>\n<p>Treff: 18 Uhr<\/p>\n<p>Sparkasse Taucha<\/p>\n<p>Dauer: ca. 3,5 Stunden<\/p>\n<p>\u201cTauchas absonderliche Kriminalf\u00e4lle\u201d<\/p>\n<p>\u201cSie meinten bisher, in Taucha passiert nichts? Irrtum! Der Nachtw\u00e4chter f\u00fchrt Sie auf dieser spannenden Tour zu ehemaligen Tatorten, an denen in den letzten sechs Jahrhunderten Kriminalf\u00e4lle passierten, die den Ermittlern so manches R\u00e4tsel aufgaben. Nehmen Sie mit Johann Christoph Mei\u00dfner die Spuren der Vergangenheit wieder auf und staunen Sie \u00fcber so manche abrupte L\u00f6sung\u2026\u201d  <\/p>\n<p>Hier wollte sie nun alles nachholen, was durch Arbeit in den Hintergrund ger\u00fcckt war. Agatha war wissbegierig und sie wollte auch staunen, genauso wie es in der Zeitung stand. Sie wollte die helle und die dunkle Vergangenheit ihrer doch so unbekannten Wohnst\u00e4tte ergr\u00fcnden. Heute stand die Dunkle auf der Tagesordnung, und Agatha wusste in diesem Moment noch nicht, dass diese Tour ihr ganzes Leben ver\u00e4ndern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Noch gestern dachte sie: \u201eM\u00f6rder, Diebe, Ehebrecher und das in Taucha, das  gibt es doch gar nicht.\u201c Die Menschen waren nett, und wenn sie doch einmal Mittwoch auf den Markt ging, um frische Blumen f\u00fcr ihre kleine zauberhafte Wohnung zu kaufen, gr\u00fc\u00dften sie alle sehr freundlich, standen in kleinen Gruppen und tuschelten. \u201eNein, hier gibt es doch keine M\u00f6rder und Diebe, und Spie\u00dfertum ist ja nun  auch kein Verbrechen.\u201c  Noch geh\u00f6rte Agatha nicht so richtig zu ihnen. Obwohl sie schon viele Jahre in Taucha wohnte, angekommen war sie hier noch nicht. Sie sah sich allerdings schon mitten unter diesen Menschen. Sie wollte dazugeh\u00f6ren, sich an den Gespr\u00e4chen beteiligen und viel \u00fcber diesen Ort erfahren, einen Ort, welcher sie immer mehr in seinen Bann zog. Im Buchladen, welcher hinter den Arkaden unterhalb ihrer Wohnung zu finden war, konnte Agatha einige B\u00fcchlein \u00fcber Taucha erwerben und wurde in ihnen f\u00fcndig. Sie konnte ihr Wissen \u00fcber dieses bezaubernde St\u00e4dtchen an der Parthe erweitern.<\/p>\n<p> So zum Beispiel, dass Taucha erstmals im Jahre 974 urkundlich erw\u00e4hnt wurde, dass in den Jahren 1349 und 1680 viele Menschen durch die Pest starben und auch dass mehrere Gro\u00dfbr\u00e4nde die Stadt zerst\u00f6rten. Das St\u00e4dtchen Taucha lag auf einer H\u00f6he von 128 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, hatte mit seinen neun Ortsteilen etwas \u00fcber 14500 Einwohner zum jetzigen Zeitpunkt. Am 22. Januar 1851 wurde in der Schlo\u00dfstra\u00dfe 2 in der Wohnung des Herrn Breitenborn das erste \u201eExpeditionslocal der Sparcasse der Stadt Taucha\u201c er\u00f6ffnet. <\/p>\n<p>Da war es wieder, das was sie schon seit Tagen besch\u00e4ftigte \u2013 Sparkasse Taucha, hier war heute Abend der Startpunkt f\u00fcr den Nachtw\u00e4chterrundgang, auf welchen sie sich schon wie ein kleines Kind freute. Heute ist die Sparkasse in der Leipziger Stra\u00dfe untergebracht und genau dorthin machte Agatha sich nun auf den Weg.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen R\u00fcstau und J\u00fcrgen Ullrich &#8222;M\u00f6rderisches Taucha\u201d Engelsdorfer Verlag ISBN 978-395744-587-2 Preis 9,90 Euro Eine kleine Gesellschaft trifft sich an der Tauchaer Sparkasse regelm\u00e4\u00dfig zu den verschiedensten Stadtrundg\u00e4ngen. Gef\u00fchrt werden sie von Johann Gottfried Mei\u00dfner, dem historischen Nachtw\u00e4chter von Taucha. 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