Kalenderblatt

*Dreihundertundsechzehnte*

Ja, heute ist der 316. Tag im Jahr, also der 316. von 365 und es ist Freitag…

Der eine oder andere mag sich schon gefragt haben, warum man an einem “Frei-tag” in der Regel arbeiten oder zur Schule gehen muss. Genau wie der Dienstag und der Donnerstag hat der Freitag nichts mit dem deutschen Wort zu tun, das sein Name beinhaltet. Vielmehr ist der Tag der germanischen Göttin Frija (Frigg) gewidmet, der Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft.

Bereits im altbabylonischen und später im römischen Reich war jeder Wochentag einem Gott oder einer Göttin zugeordnet. Der Freitag war der Tag der Venus (dies veneris), deren germanische Entsprechung Frija ist.

Da wir uns am 316. Tag des Jahres befinden, merkt man, wir gehen mit ganz großen Schritten auf die Weihnachtszeit zu. Die Zeit der Gemütlichkeit, die Zeit mit Kerzenlicht 🕯️ und Plätzchen. Und an einem Freitag ist man ganz dicht an dem langersehnten Wochenende dran. Gemütlichkeit ist angesagt und irgendwie freuen uns wir alle auf diese Zeit.

Anka rennt

Nun beginnt die Weihnachtszeit.
Advent in aller Gemütlichkeit.
Advent, Advent.
Doch Anka rennt.
Kreuz und quer,
aufgeregt hin und her.
Hüpft von einem auf das andere Bein.
Zwischendurch ‚’ne Zigarette rein.
Quirlig zelebriert sie einen Tanz,
graziös unterm Weihnachtskranz.
Die erste Kerze leuchtet schon.
Gestillte Neugier ist ihr schönster Lohn.
Die zweite Kerze angebrannt.
Sie kommt mit Weihnachtsplätzchen angerannt.
Jetzt brennt auch schon die Dritte.
Weihnachtslieder vibrieren auf ihrer Lippe.
Die vierte Kerze beendet den Feuerreigen.
Für Anka spielen alle Geigen.
Und was macht Anka?
Sie rennt und rennt
hektisch durch den Advent.

© Jürgen Rüstau

 

 

 

 

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