Fortschreibmärchen zum Samstag

Das Fortschreib Märchen am Samstag soll ein Drabble mit exakt 300 Wörtern sein und über die Kommentarfunktion veröffentlicht werden. Hier exklusiv der erste Text, weiter in den Kommentaren…

Es war einmal eine junge Magd namens Miranda. Sie war wunderschön, klug und fleißig. Sie musste jeden Tag im Jahr von früh bis spät schuften und wurde von ihrer Herrin unterdrückt und gequält,
wo es nur ging. Als Säugling wurde Miranda von ihr aufgenommen.
Seitdem fühlt sich das Mädchen zu steter Dankbarkeit verpflichtet.
Eines Tages kam ein Prinz in der Stadt, der auf der Suche nach einer passenden Braut war. Alle jungen Frauen wurden herausgeputzt, um sich ihm vorzustellen. So auch die Tochter von Mirandas Herrin, die schöne, aber bösartige Amanda….
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Ein Kommentar für “Fortschreibmärchen zum Samstag

  1. Mein Drabble zum Samstag mit 300 Wörtern:

    Es war einmal eine junge Magd namens Miranda. Sie war wunderschön, klug und fleißig. Sie musste jeden Tag im Jahr von früh bis spät schuften und wurde von ihrer Herrin unterdrückt und gequält,
    wo es nur ging. Als Säugling wurde Miranda von ihr aufgenommen.
    Seitdem fühlt sich das Mädchen zu steter Dankbarkeit verpflichtet.
    Eines Tages kam ein Prinz in der Stadt, der auf der Suche nach einer passenden Braut war. Alle jungen Frauen wurden herausgeputzt, um sich ihm vorzustellen. So auch die Tochter von Mirandas Herrin, die schöne, aber bösartige Amanda, welche sich leider nicht in die Hausarbeit einbrachte. Dafür musste Miranda alle Arbeiten ausführen und Amanda schlief jeden Tag bis zur Mittagszeit. Allzu gern wollte Miranda sich mit den anderen Mädchen des Dorfes treffen um dies oder das zu bereden. Das ging aber nicht, weil die Tochter der Herrin immer mehr Aufgaben für Miranda erdachte, so dass sie spät Abends erschöpft einschlief und morgens zum ersten Hahnenschrei schon wieder ihrer Pflicht nach ging. Amanda hingegen begab sich dann zum Nachmittag in das Dorf um sich bei den Mädchen in den Vordergrund zu stellen, sie zu befehligen und anzuführen. Alle hatten es satt und beschäftigen sich nur mit ihr weil es die Tochter der Herrin war und die konnte von ihren Eltern höhere Abgaben einfordern. Miranda arbeitete Tag für Tag und war abends erschöpft. Eine kleine Elfe beobachtete sie schon lange und hatte beschlossen ihr zu helfen. Mit ihrer Zauberkraft befehligte sie Besen, Eimer und Kochtöpfe und Miranda war mit ihrer Arbeit schnell fertig. Noch schneller war sie bei den Mädchen des Dorfes, welche sich wahnsinnig freuten und mit ihr Lieder sangen.
    Amanda ist derartig das Gesicht eingefallen, so dass sie nicht mehr traute ins Dorf zu gehen. Miranda und die Mädchen wurden ganz enge Freundinnen für immer und ewig.

    © Jürgen Rüstau

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