Einfach Mal träumen…


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Vielfach sind es die einfachen Dinge des Lebens, an welche wir uns gern erinnern sollten. Einfach Mal träumen. Unser Leben besteht vielfach aus unseren Träumen. Nicht jeder erinnert sich aber jeder hat sie, die kleinen und großen Träume. Mancher nimmt sich viel Zeit sie zu erfüllen aber vielen fehlt die Kraft sie zu erfüllen. Denn Träume beanspruchen eine ganze Menge Ausdauer und Kraft. Die Zeit, sie zu erfüllen wird immer weniger aber immer begehrlicher. Sind wir doch strukturierter. Kleine erfüllbare Träume sollte man so gleich es geht in Angriff nehmen. Größere Traumprojekte sollte man planbar vor sich stellen. Solche Träume, wie Kindheitserinnerungen, unendlich lachen kosten uns keine größere Kraftanstrengung und wir können sie gleich umsetzen. Man hat erste Erfolgserlebnisse.
Und Träume sind schon eine schöne Sache, vor allem wenn sie sich erfüllen. Wie zum Beispiel Lachen. Alles nicht so verbissen und verbittert sehen. Lachen schmeichelt die Seele. Wir müssen es doch nur üben wieder viel mehr zu lachen und Spaß am Leben haben. Wir werden schnell sehen wie gut das geht und am Ende wie gut das tut. Also lachen wir uns mutig durch den Tag!
Träumt schön weiter 🌜 und erfüllt euch einen Teil eurer ganz eigenen Träume.

Engel in Ketten – die Story


Bild „Engel in Ketten“ Anke Rüstau Acryl

Innig, sinnig dein Blick
Ich schaute in deine Augen.
Du sagtest
Komm mit mir
in mein Zauberreich.
Warte nicht zu lange,
komm gleich.
Zu schwache Gefühle.
Viel zu starke Vernunft.
Angst vor dem Leben,
vor einer gemeinsamen Zukunft.
Engel,
du entschwebtest auf deiner Wolke,
hattest ein Leben, weißer als Schnee.
Nach Jahren sahen wir uns wieder,
beim Tanz.
Deine Blicke sagten,
ich will dich jetzt ganz.
Komm mit mir in mein Zauberreich,
komm bitte gleich.
Starke Gefühle.
Schwache Vernunft.
Wo ist unsere Zukunft?
Ich schwebte mit dir auf der Wolke,
aber die Vergangenheit holte uns ein.
Engel ohne Flügel,
mit einer Kette am Bein.
Ich weiß,
ich will mit dir gehen
in dein Zauberreich.
Werde auf dich warten,
denn es geht leider nicht gleich.
Zu starke Gefühle,
überhaupt keine Vernunft.
Werden versuchen, sie gemeinsam finden.
Eine Zukunft.


Die Story zum Gedicht

Eine geheimnisumwitterte Story, wenn man dieses Gedicht liest, aber diese Story ist gar nicht so geheimnisvoll und mystisch wie sie auf dem ersten Blick scheint.
Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst.
Ich habe diese in diesem Gedicht geschilderte Geschichte selbst mit erlebt.
Ich wollte mit einer Freundin, welche Ende der 90er Drogen konsumierte und damals mit Drogen gefasst wurde, zu einem Tagesbesuch nach Tschechien. An der Grenze wurde diese Fahrt plötzlich beendet.
Sie wurde verhaftet.
Was war passiert?
Die Vergangenheit ihres eigenen Lebens hatte sie eingeholt.
Das damalige Verfahren konnte noch nicht eröffnet werden, da sie häufig den Wohnsitz wechselte und für die Justiz nicht erreichbar war.
Bis die zuständige Richterin im vergangenen Herbst eine Personenfahndung mit Haftbefehl auslöste.
Sie selbst dachte schon lange nicht mehr an die alten Sachen, hatte erfolgreich ein neues Leben begonnen und alles andere verdrängt.
Ich traf sie wieder und wurde Bestandteil ihres neuen Lebens.
Keiner dachte mehr an die alte Geschichte, und man fuhr arglos an die Grenzkontrolle heran…
Wie ging es weiter?
Die Richterin ordnete Sitzungshaft an, um vollkommen sicher zu gehen, dass alle Beteiligten zur Verhandlung erscheinen.
Am Ende hatte ich Verständnis für die Richterin, welche ein seit Jahren anhängiges Verfahren nun endlich einmal zu Ende bringen wollte.
Letztendlich wird sie in ihr eine gnädige Richterin finden und mit einer Verwarnung oder mit ein paar Arbeitsstunden davonkommen. Die Situation am Grenzübergang und ihr Aufenthalt im Gefängnis wird ihr auf ewig Erinnerung und Lehre sein.
Ich habe sie in dieser Situation nicht im Stich gelassen, habe versucht ihr den nötigen Halt zu gegeben, den sie zur Bewältigung brauchte.
Denn sie war immerhin drei Wochen in Haft.
Eines haben wir beide daraus gelernt, man soll niemals vor Problemen davon laufen, so kompliziert sie auch scheinen mögen. Es gibt immer eine Lösung, wie auch hier eine sehr späte und durchaus schmerzliche.
Eine Geschichte die das Leben schreibt, die nicht einmal besser in der eigenen Phantasie entstehen könnte…

© Jürgen Rüstau

Quark macht stark

Bei den Temperaturen der letzten Tage kann man sich an leichte Kost gewöhnen.
Hier ein Klassiker:
Kräuterquark mit Kartoffeln, Butter und einem leichten Gurkensalat.
Guten Appetit!
Das geht immer👍

Jetzt schlägt deine schlimmste Stunde,
Du Ungleichrunde,
Du Ausgekochte, du Zeitgeschälte,
Du Vielgequälte,
Du Gipfel meines Entzückens.
Jetzt kommt der Moment des Zerdrückens
Mit der Gabel! — Sei stark!
Ich will auch Butter und Salz und Quark
Oder Kümmel, auch Leberwurst in dich stampfen.
Musst nicht so ängstlich dampfen.
Ich möchte dich doch noch einmal erfreun.
Soll ich Schnittlauch über dich streun?
Oder ist dir nach Hering zumut?
Du bist so ein rührend junges Blut. —
Deshalb schmeckst du besonders gut.
Wenn das auch egoistisch klingt,
So tröste dich damit, du wundervolle
Pellka, dass du eine Edelknolle
Warst, und dass dich ein Kenner verschlingt.

Joachim Ringelnatz